
(Verse 1) Blechlawine, Motorenklang, tausend Lichter, grau und bang. Eingeschlossen, starr und kalt, im Blechkleid, Leben angehalten. (Chorus) Stau der Einsamkeit, Stunden verrinnen, Zeit versinkt, Gedanken schwimmen. Gesichter starr, Blicke leer, Herzen schwer, niemand hört die Mär. (Verse 2) Nebensitzer fern und fremd, ein Meer aus Seelen, namenlos benannt. So nah, doch unerreichbar weit, vereinigt durch Leid in dieser Zeit. (Chorus) Stau der Einsamkeit, Stunden verrinnen, Zeit versinkt, Gedanken schwimmen. Gesichter starr, Blicke leer, Herzen schwer, niemand hört die Mär. (Bridge) Hupen, Drängeln, sinnlos Spiel, im Käfig aus Blech, kein Lebensgefühl. Sehnsucht nach Freiheit, nach Weite, nach menschlicher Nähe, nach Zärtlichkeit. (Chorus) Stau der Einsamkeit, Stunden verrinnen, Zeit versinkt, Gedanken schwimmen. Gesichter starr, Blicke leer, Herzen schwer, niemand hört die Mär. (Outro) Motoren knattern, endlich frei, doch die Einsamkeit bleibt in mir. Im Herzen ein Stau, der nicht vergeht, bis wahre Nähe, die Seele versteht.

