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Der Name, den der Sand bewahrte

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V6

[Intro] [Soft Female Whisper] Bevor die Türme entstanden, gab es nur die Nacht … und einen Namen im Sand. [Verse 1] Vor den sieben verschlossenen Toren fand ich einen Stein aus rotem Glas. Keine Schrift war darauf zu sehen, bis meine Hand ihn leise berührte. Der Sand erhob sich um mich herum und formte Bilder aus vergangener Zeit. Wo heute nur die Dünen wandern, stand eine Stadt unter Sternenlicht. Aus dem Boden wuchsen rote Türme, goldene Brücken überspannten den Wind. Eine Frau hob einen Kristall zum Himmel, und die erste Nacht gab ihm einen Namen. [Whispered Voices] Za-ma-ra-ya … Zamaraya … [Chorus] Zamaraya, dein Name schlief im roten Sand. Ein Ort, an dem die erste Nacht ihren letzten Traum bewahrt. Zamaraya, vergessen, doch niemals verlor’n. Unter den wandernden Dünen wartet noch immer dein Herz. [Pan Flute Interlude] [Verse 2] Dann sah ich Menschen auf den Plätzen, in Gewändern aus Gold und tiefem Rot. Sterne leuchteten auf ihren Stirnen, kleine Monde ruhten in ihren Händen. Die Frau trat langsam in ihre Mitte und zeichnete einen Kreis aus Licht. Sie nannte sie die Kinder der Nacht, die Hüter dessen, was niemals erlischt. [Soft Female Voice] Ihr seid die Nerashai, das Volk von Zamaraya. Solange ihr die erste Nacht bewahrt, wird ihr Licht in euch weiterleben. [Chorus] Zamaraya, dein Name schlief im roten Sand. Und die Nerashai bewahrten deine Träume in ihrer Hand. Zamaraya, deine Mauern erinnern sich. Auch wenn die Welt dich längst vergaß, vergaß der Sand dich nicht. [Bridge] Plötzlich wurde der Himmel weiß. Über den Türmen erschien ein zweites Licht. Die Nerashai blickten empor. Goldene Schleier legten sich über sie, und einer nach dem anderen schloss die Augen. Bevor ich erkennen konnte, warum, zerfiel die Erinnerung. [Final Chorus] Zamaraya, nun kenne ich deinen Namen. Nerashai, nun weiß ich, wer unter den Dünen schläft. Doch warum mich ihre Geschichte durch diesen roten Stein berührt, bleibt noch immer tief verborgen – wie ein Lied, das niemand hört. [Outro] Der Stein wurde wieder dunkel. Doch unter meiner Hand schlug etwas wie ein fernes Herz. [Instrumental Outro – mysterious pan flutes, gentle fade-out]