




Musik beginnt für mich oft dort, wo andere vielleicht einfach weitergehen. Ich mache mir Gedanken über die kleinen, unscheinbaren Dinge des Lebens – über einen Augenblick, ein Wort, eine Erinnerung oder eine Frage, über die kaum jemand länger nachdenkt. Manchmal entsteht genau daraus ein Lied. Ich denke oft um Ecken, hinterfrage vieles und bleibe besonders an Dingen hängen, die sich nicht einfach erklären lassen. Das Unbegreifliche fasziniert mich. Vielleicht klingen meine Songs deshalb manchmal ein wenig anders. Ich liebe warme, erdige Melodien, tiefe Drums und Klänge, die man nicht nur hört, sondern spürt. Panflöten wecken in mir eine ganz besondere Sehnsucht nach Weite und Ferne. Mich berühren musikalische Einflüsse und Klangwelten aus Afrika ebenso wie indigene und naturverbundene Musiktraditionen. Meine Songs erzählen von Liebe und Leben, von Zeit, Träumen, Erinnerungen, Hoffnung und den leisen Gedanken dazwischen. Ich suche nicht nach Perfektion. Ich suche nach diesem einen Moment in einem Lied, der plötzlich tief unter die Haut geht. Denn manchmal beginnt ein ganzer Song für mich mit etwas ganz Kleinem: einem Wort, einem Gedanken, einem Gefühl.

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