[Vers] Der Morgen graut. Die Angst ist laut. Der Spiegel lügt. Die Welt betrügt. Ich will hier raus. Aus diesem Haus. Die Tür ist weit. Doch fehlt die Zeit. [Refrain] Das sind die Ketten, die mich fesseln. Sie halten mich am Boden fest. Ich will mich mit dem Schicksal messen. Bevor mich diese Angst verlässt. Das sind die Ketten, die mich fesseln. Das ist das Eisen in meinem Blut. Was mich noch hält, verliert die Macht. Denn ich hab mich neu entfacht. [Vers] Ich geh ein Stück. Schau nie zurück. Doch jeder Schritt. Nimmt Zweifel mit. Der Boden bebt. Wer wirklich lebt. Der spürt die Last. Die mancher hasst. Ich atme schwer. Die Sicht ist leer. [Hook] Ich höre das Metall auf dem kalten Stein. Ich will nicht länger nur ein Sklave sein. Das Schloss ist fest und der Schlüssel fehlt. Weil jede Narbe eine Lüge erzählt. [Refrain] Das sind die Ketten, die mich fesseln. Sie halten mich am Boden fest. Ich will mich mit dem Schicksal messen. Bevor mich diese Angst verlässt. Das sind die Ketten, die mich fesseln. Das ist das Eisen in meinem Blut. Was mich noch hält, verliert die Macht. Denn ich hab mich neu entfacht. [Vers] Ein Schatten tanzt. Hab mich verschanzt. In meinem Geist. Der leise reist. Die Freiheit ruft. In tiefer Kluft. Ich will das Licht. Doch sehe es nicht. Die Kraft versiegt. Wer heute siegt? [Refrain] Das sind die Ketten, die mich fesseln. Sie halten mich am Boden fest. Ich will mich mit dem Schicksal messen. Bevor mich diese Angst verlässt. Das sind die Ketten, die mich fesseln. Das ist das Eisen in meinem Blut. Was mich noch hält, verliert die Macht. Denn ich hab mich neu entfacht. [Vers] Ich trag die Narben wie ein Kleid. Genäht aus Schmerz und alter Zeit. Hab mich verloren in dem Kreis. Aus falschem Stolz und kaltem Eis. Doch tief in mir brennt noch ein Licht. Das flackert, doch es stirbt noch nicht. Es ruft mich leise bei meinem Namen. Sagt: Du kannst neu anfangen. [Hook] Ich höre das Metall auf kalten Stein. Ich will nicht länger nur ein Sklave sein. Das Schloss ist fest - der Schlüssel fehlt. Weil jede Narbe eine Lüge erzählt. [Refrain] Das sind die Ketten, die mich fesseln. Sie halten mich am Boden fest. Ich will mich mit dem Schicksal messen. Bevor mich diese Angst verlässt. Das sind die Ketten, die mich fesseln. Das ist das Eisen in meinem Blut. Was mich noch hält, verliert die Macht. Denn ich hab mich neu entfacht. [Bridges] Glied für Glied wird es schwerer zu tragen. Ich stelle mir heute die schmerzhaften Fragen. Ist es Gewohnheit oder ist es Pure Angst? Dass ich um meine eigene Freiheit bange. Ich sprenge die Ringe und atme jetzt ein. Ich werde ab heute mein eigener Herr sein. [Refrain] Das sind die Ketten, die mich fesseln. Sie halten mich am Boden fest. Ich will mich mit dem Schicksal messen. Bevor mich diese Angst verlässt. Das sind die Ketten, die mich fesseln. Das ist das Eisen in meinem Blut. Was mich noch hält, verliert die Macht. Denn ich hab mich neu entfacht. [Outro] Ich lasse los. Die Freiheit groß. Kein Eisen mehr. Kein Herz so schwer. Was vor mir liegt, ist neu und klar. Ich bin nicht mehr, wer ich einst war. Ich bin jetzt frei.