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Der Zeitreisende in 4k

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V5.5

************************************************************* Hinweis zu meinem Song: Viele Menschen kennen das Gefühl insgeheim, wenn die Welt ungefiltert auf einen einwirkt und der Kopf mit seinen Gedanken seine eigenen Wege geht. ​Ich teile diesen, damit man weiß, man ist nicht allein damit... #Filterlos #Hochsensibel #Reizüberflutung #MentalHealth #Songwriting #Storytelling ************************************************************ Der Zeitreisende in 4k [Intro] mmmhh [1. Strophe] Ich sitze hier im Gras, die Welt um mich herum wird zum Schall. Da ist dieser Käfer, mit seinem Panzer aus grünem Metall, ich sehe jede Bewegung seiner Fühler, wie er die Welt abtastet. Ich frage mich, ob er auch viel spürt wie ich oder nur rastet. [2. Strophe - Slow] Eigentlich wollte ich nur kurz schauen... nur zehn Minuten. Aber mein Kopf ist eine Zeitmaschine ohne Grenze. Ich tauche ab in die Struktur eines Blattes, verliere mich in dessen Adern und merke, wie ich dann doch noch abbremse. [3. Strophe - Slow] Und wenn ich wieder auftauche, steht die Sonne ganz woanders. Fünf Stunden sind fort, einfach verdampft im Fokus und ich merke: War da nicht noch was? Dann wieder in der Bude, liegt ein Gebirge aus Stoff, ich fang’ alles an, doch bringe kaum ein Ende zusamm’. [Break] [4. Strophe - Slow] Manchmal weiß ich nicht mal, welchen Tag wir gerade schreiben. In meinem Kopf vermischen sich zehn Gedanken, die durch mein Gedächtnis treiben. Ein Fehler vor fünf Jahren fühlt sich an wie gestern. Die Scham ist noch warm, sie fängt an über mich zu lästern. Die Angst vor Morgen drückt mir heute schon die Luft ab wie ein schlechter Traum. Gestern, heute... morgen, ist für mich ein einziger Raum. [5. Strophe - Slow] Nachts geht es weiter, die Träume sind so Real, dass ich die Farben nach dem Aufwachen noch schmecken kann. Ich liege da, das Herz rast, und ich frage mich: „Was war das grade?“ Die Grenze zwischen den Welten ist dünner als ein kleiner Faden. [Refrain] Es ist ein Geschenk, das einem manchmal die Luft abschnürt, ich sehe alles in 4K, jede Geste, jeden Blick, ich analysiere andere und mich selbst, bis jedes Wort in Stücke zerfällt. Ein „Ich vermiss dich“ trifft mich wie ein Schlag, nicht weil es wehtut, sondern weil es zu groß ist grad für den Moment. Ich hab zur Zeit keine Filter mehr, die mich schützen, die Welt kommt ungebremst durch die Tür. [6. Strophe - Slow] Ich wäre gern ein guter Freund, wirklich, aber die Nähe wird mir zu laut dann. Es ist wie ein Fernseher auf Maximum, den man nicht leiser drehen kann. Man versteht mich oft falsch, denkt, ich sei kühl oder weggetreten, dabei bin ich nur woanders, ... um nicht innerlich zu verbrenn’. [7. Strophe - Slow] Ich kann ein guter Berater sein, mich in das Leben anderer fixieren. Ich sehe die Muster in der Stimme, noch bevor man sie ausspricht. Ich weiß auch eigentlich genau, wie ich mein Gleichgewicht finde. ... Ich hab die Karten in der Hand, ich kenne den Weg. Ich weiß, was mir gut tut, doch die Umsetzung ist ein Berg, der manchmal zu steil für mich wird. Ich bau die Welt, doch an manchen Tagen bleib ich vor meiner Haustür stehn und merke, wie ein Teil in mir stirbt. [Bridge] Dann zieh ich mich zurück, (Wochenlang... Monate.) Zurück zu den Bäumen, (die nicht fragen, warum ich so bin.) Ich brauche die Stille, um mein Rauschen zu bändigen, keine Erwartungen, keine falschen Worte, (nur das Grün.) Manchmal sagen die Leute, ich sei verschollen, dabei war ich gerade Mal wieder richtig in der Zeit. Ich sortiere die zehn Gedanken, bis nur noch einer übrig bleibt. [Finaler Refrain] Und heute such’ ich den Charme in den Trümmern von damals, ein Häufchen Asche, getarnt als große Kunst. Ich nehm’ die Schuld auf meine Schulter und flüster’ mir zu: „Vielleicht lag es doch nur an mir.“ War ich zu laut? Zu tief? Hab’ ich zu viel gesehen? Ich schäme mich so sehr, das ich es nicht geschafft hab, es früher zu verstehen. Ich analysiere mein Herz, bis es blutet und schweigt, während die Uhr mir nur die verlorene Zeit zeigt. [Bridge 2] Ich bin gerade ein Spiegel ohne Schutzschicht. Ich verliere mich gleich wieder in einem winzigen Detail, doch das ist okay für mich. [Outro] Jahrzehnte (Zehn Gedanken.) Zehn Minuten. (Fünf Stunden.) Ich schau dem Käfer noch ein bisschen zu. Er fragt nicht nach der Zeit. Und ich... ich hab sie auch schon wieder vergessen. War da nicht noch was? Mmh, egal. [Fade out] ************************************ Urheberrecht/Copyright: Der Versenflechter ************************************ Du findest uns Storytellerz auf Discord: 𝗦𝘁𝗼𝗿𝘆𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲rZ (deutsche Community STTZ): https://discord.gg/storytellerz Einzigartige Suno-Künstler, witzige Unterhaltungen im Chat vorprogrammiert^^ Hilfe zu Suno, uvm... einfach eine tolle Community. Schau einfach mal rein ^^