
(Strophe 1) Das Fenster auf, die Luft schmeckt nach Asphalt Die Stadt ist laut, doch in mir drin ist’s kalt Ich seh' die Züge, wie sie langsam aus der Einfahrt rollen Und frag mich, wo wir eigentlich hinwollten. Die Koffer stauben ein auf dem Schrank Jeder Tag ein Gleis, doch die Fahrt ist krank Immer im Kreis um den Kirchturm herum Und die Sehnsucht schreit, doch ich bleibe stumm. (Pre-Chorus) Ich hab' die Karten im Kopf schon längst markiert Den Kompass im Herzen, der nie den Norden verliert. (Chorus) Ich hab' Fernweh, das brennt wie Salz auf der Haut Hab' die Stille der Berge im Kopf schon gebaut Ich will das Rauschen vom Meer, nicht den Lärm von der Bahn Ich will dorthin, wo wir noch niemals waren. Kein Zurück, nur den Blick auf den Horizont weit Ich hab' Fernweh – und ich brauch' diese Zeit. (Strophe 2) Der Regen peitscht gegen die Scheibe heut' Nacht Ich hab' mich mal wieder um den Schlaf gebracht. Ich scroll' durch Bilder von Orten, die ich gar nicht kenn' Und spür' dieses Feuer, das ich Freiheit nenn'. Vielleicht ist es Flucht, vielleicht ist es Mut Doch hier zu bleiben, tut mir gerade nicht gut. (Chorus) Ich hab' Fernweh, das brennt wie Salz auf der Haut Hab' die Stille der Berge im Kopf schon gebaut Ich will das Rauschen vom Meer, nicht den Lärm von der Bahn Ich will dorthin, wo wir noch niemals waren. Kein Zurück, nur den Blick auf den Horizont weit Ich hab' Fernweh – und ich brauch' diese Zeit. (Bridge) Lass die Lichter der Stadt hinter uns verglüh'n Lass uns dort, wo die wildesten Blumen blüh'n. Kein Plan, kein Ziel, nur der Tank halb voll Weil die Welt uns da draußen doch finden soll. (Outro) Fernweh... Nur ein Ticket ohne Rückkehrschein. Fernweh... Endlich wieder ich selber sein. (Fadet aus mit dem Geräusch von Meeresrauschen)

