
[Intro] [Fade in] [Incantations] [low cello] [Intro] In dunkler Nacht, wenn Schatten fließen, und Kerzen matt ihr Licht vergießen, saß er allein in schwerer Ruh, die Welt verschlossen, Tür und Schuh. Ein Flüstern kroch durch Stein und Zeit, wie Atem alter Ewigkeit. [Break] [low cello] [Vers 1] Er dachte an verlor‘ne Tage, an Namen, die er nicht mehr sagte. An Augen, die im Dunkel brannten, und Hände, die ihn einst erkannten. Die Bücher türmten sich wie Schuld, doch keine Seite gab ihm Huld. Die Stille fraß an Herz und Sinn, ließ keinen klaren Atem drin. [Chorus] Und durch die Nacht erklang das Wort: „Nimmermehr“ – es hallte fort. „Nimmermehr“ für Trost und Zeit, „Nimmermehr“ für Zärtlichkeit. Der Rabe sprach mit kaltem Blick, als gäb‘ es keinen Weg zurück. Und jede Frage, die er stellt, erstarrt im Klang der kalten Welt. [Vers 2] Da klopfte es an seine Pforte, kein Gast, kein Freund, nur leere Worte. Ein Rabe trat aus schwarzer Nacht, als hätte Dunkel ihn erdacht. Er setzte sich auf kalten Stein, sein Blick so alt, so streng, so rein. Und als der Mann die Stimme hob, war’s, als ob Zeit sich selbst verschob. [Vers 3] Er fragte nach verlor‘nen Seelen, nach Trost in all den dunklen Kehlen. Nach Hoffnung, die im Staub zerbrach, nach Licht, das nie den Weg ihm wach‘. Doch draußen schwieg die ganze Welt, kein Herz, das sich zu ihm gesellt. Nur dieser Vogel, starr und schwer, trug Antwort wie ein dunkles Meer. [Chorus] Und durch die Nacht erklang das Wort: „Nimmermehr“ – es hallte fort. „Nimmermehr“ für Trost und Zeit, „Nimmermehr“ für Zärtlichkeit. Der Rabe sprach mit kaltem Blick, als gäb‘ es keinen Weg zurück. Und jede Frage, die er stellt, erstarrt im Klang der kalten Welt. [Bridge] Er ballte Fäuste, rang nach Licht, doch selbst sein Zorn zerbrach im Nichts. „Gibt es kein Morgen?“, rief er laut, sein Herz vor Wut und Schmerz zerkaut. Der Rabe regte kaum sein Gefieder, doch ließ die dunkle Wahrheit nieder. [Break] [low cello] [Chorus] Und durch die Nacht erklang das Wort: „Nimmermehr“ – es hallte fort. „Nimmermehr“ für Trost und Zeit, „Nimmermehr“ für Zärtlichkeit. Der Rabe sprach mit kaltem Blick, als gäb‘ es keinen Weg zurück. Und jede Frage, die er stellt, erstarrt im Klang der kalten Welt. [Outro] Die Kerzen starben still und sacht, der Raum versank in kalter Nacht. Der Mann blieb stehen, leer und schwer, sein Blick verloren, ohne Wehr. Der Rabe aber blieb besteh’n, als würde er die Zeit versteh’n. [Break] [low cello] [Ending] Und noch im ersten Morgengrau’n, liegt seine Seele fest im Raum. Gefangen unter dunklem Bann, den kein Vergessen lösen kann. Und über ihm, so schwarz und schwer, flüstert die Nacht: „Nimmermehr.“ [Outro] [Fade out] [Incantations] [low cello]

