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Stille Zeit... (Soft melodical Version)

[Intro] [Fade in] [Soft dark acoustic Lute] [soft medieval drums] [medieval flute] [Intro] [soft spoken words] [medieval lute in the background] Der Abend friert am Fenstersims, so still, die Uhr im Flur tickt leiser, wie sie will. Der Tannenbaum verspricht aus Glas und Licht, doch was er hält, ist Schatten im Gesicht. Sie stehen nah, doch trennt sie kalter Schein— zwei Herzen suchen, doch bleiben sie allein. [Vers 1] [soft melodical vocals][female voice, nearly trembling] Es ist Weihnacht‘, nur anders, kalt und scheu, die Stadt spielt Lieder, doch sie klingt nicht neu. Der Baum erzählt von Frieden, Glanz und Pflicht, er Gold verspricht—und am Ende hält er‘s nicht. Er kämpft mit den Tagen, sie kämpft mit der Nacht, die Stille wiegt viel schwerer, als sie gedacht. Im Lametta spiegelt sich ein müder Mund, ein Wunsch fällt leise, doch findet keinen Grund. [Chorus] [rhythmical vocals] [female voice] Stille Zeit, die nur nimmt und nicht gibt, die jedes ungesagte Wort verschiebt. Stille Zeit, die von den Fenstern tropft, die Liebe zögert, Hoffnung atemlos stoppt. Stille Zeit—ein Raum, der niemand liebt, wo jedes Kerzenlicht sich selbst betrügt. Stille Zeit, die Herzen trennt und schiebt— sie nimmt und nimmt, sie niemals etwas gibt. Vers 2 [soft melodical vocals][female voice, nearly trembling] Der Wind schlägt Schnee gegen jede Wand, er hält den Mantel fester in der Hand. Sie zählt die Schritte, doch der Flur wird weit, die Stille schreit viel lauter als die Zeit. Die Welt verspricht jedem warmen Trost, doch bleibt ihr Wort nur Zucker kalt wie Frost. Zwei Wege kreisen, ohne Sinn und Ziel, und jede Tür fällt als ein bitt’res Spiel. Bridge [rhythmical vocals] [female voice] [soft tambourine] Die Kugeln glänzen, doch Innen sind sie leer, der Engel aus Papier wird plötzlich schwer. Sie liest im Kerzenschein den falschen Schwur, er sucht den Mut, verliert ihn an die Uhr. Ein Blick will sprechen, doch der Atem friert— und was sie brauchen, bleibt unproklamiert. [Chorus] [rhythmical vocals] [female voice] Stille Zeit, die nur nimmt und nicht gibt, die jedes ungesagte Wort verschiebt. Stille Zeit, die von den Fenstern tropft, die Liebe zögert, Hoffnung atemlos stoppt. Stille Zeit—ein Raum, der niemand liebt, wo jedes Kerzenlicht sich selbst betrügt. Stille Zeit, die Herzen trennt und schiebt— sie nimmt und nimmt, sie niemals etwas gibt. Vers 3 [soft melodical vocals][female voice, nearly trembling] Die Nacht legt Stille über das Haus, die Lichter gehen nacheinander aus. Ein Chor ertönt, als schwere Last verwischt im Schnee, zu staub‘ger Hast. Er denkt an „Morgen“, sie an „Irgendwann“, zwei Zeiger laufen gegen Kreise an. Senden Funken durch die Dunkelheit— der Weg dazwischen bleibt endlos, weit. Outro [soft sung words] [medieval lute in the background] Die Kerze zieht den letzten Docht zurück, vom Fenster rinnt ein Schatten ohne Glück. Der Baum wird grau, der Schein verliert die Spur, die Stille zählt die Schritte an der Uhr. Irgendwo im Hof verblasst ein Stern— so nah, so klein, so unendlich fern. [Chorus] [rhythmical vocals] [female voice] Stille Zeit, die nur nimmt und nicht gibt, die jedes ungesagte Wort verschiebt. Stille Zeit, die von den Fenstern tropft, die Liebe zögert, Hoffnung atemlos stoppt. Stille Zeit—ein Raum, der niemand liebt, wo jedes Kerzenlicht sich selbst betrügt. Stille Zeit, die Herzen trennt und schiebt— sie nimmt und nimmt, sie niemals etwas gibt. Ending [soft spoken words] [medieval lute in the background] Vielleicht, wenn dieser Winter einmal weicht, wenn das falsche Licht den Morgen erreicht, dann findet, was sich lange suchte schon, wo Herz auf Herz fällt, ohne Zwischenton. Bis dahin trägt die Nacht ihr schweres Kleid— und sammelt alles ein: die Stille dieser Zeit. [Outro] [Fade out] [soft medieval drums] [soft dark acoustic Lute] [medieval flute]