Strophe 1 Wieder ist ein Stern erloschen in dieser Nacht. Der Himmel trägt plötzlich eine Lücke, die niemand schließen kann. Sie sagen, Sterben gehört zum Leben dazu, als wäre es ein leiser Übergang, doch in mir klingt es wie ein Bruch. Dein Platz am Tisch bleibt unberührt. Dein Lachen hängt noch in den Wänden. Alles erinnert an dich und gleichzeitig daran, dass du nicht mehr durch diese Tür kommst. Refrain Immer wieder gehen Herzensmenschen. Und jedes Mal wird es stiller in uns. Ein leuchtender Stern erlischt – doch was er war, bleibt unauslöschlich. Sterben gehört zum Leben, sagt man. Aber das Herz versteht keine Sprüche. Es kennt nur Liebe und den Schmerz, wenn sie ihre Form verändert. Strophe 2 Ich trage dich weiter in meinen Gedanken, in Gesten, die ich von dir gelernt habe, in Worten, die nach dir klingen. Manchmal halte ich inne, weil ich glaube, dich zu spüren – wie eine Wärme, die nicht vergeht. Vielleicht ist das der Trost: Dass nichts verloren geht, was mit Liebe gelebt wurde. Dass dein Licht nicht verschwindet, sondern seinen Ort gewechselt hat. Refrain Immer wieder gehen Herzensmenschen. Und wir bleiben zurück mit Erinnerungen, die leiser sprechen als früher deine Stimme. Ein leuchtender Stern ist erloschen – doch sein Schimmer bleibt in mir. Sterben gehört zum Leben. Aber lieben hört nicht auf. Bridge Wenn ich in den Himmel sehe, suche ich nicht nach einem neuen Stern. Ich suche nach deinem. Und manchmal glaube ich, er antwortet mit einem kaum sichtbaren Glanz. Outro Wieder ist ein Stern erloschen. Und doch bleibt sein Licht in allem, was ich weitertrage. In jedem Schritt. In jedem Atemzug.


