
Halt deine Waffe stets fest in der Hand, wenn du durchschreitest das neblige Land. Entferne dich niemals von deinem Schwert, denn unverhofft kommt, was das Leben verzehrt. Haltu vápnum, vitri maðr! Valdit er valt, stendr ei staðr! Bú er betra, þótt lítit sé! Óðinn vakir frá hávu tré! Hast du die Macht, so regiere mit Maß, Hochmut verweht wie verdorrendes Gras. Wer glaubt, er sei stets der Stärkste im Feld, findet den Wolf, der ihn blutig anfällt. Haltu vápnum, vitri maðr! Valdit er valt, stendr ei staðr! Bú er betra, þótt lítit sé! Óðinn vakir frá hávu tré! Die kleinste der Hütten ist besser als Flehen, dein eigenes Schicksal musst du selbst drehen. Zwei Ziegen und Obdach verleihen dir Mut, der Bettler weint Tränen aus bitterem Blut. Haltu vápnum, vitri maðr! Valdit er valt, stendr ei staðr! Bú er betra, þótt lítit sé! Óðinn vakir frá hávu tré! Der Geist nur weiß, was das Herz heimlich quält, wenn Liebe und Leidenschaft gänzlich verfehlt. Die schlimmste Krankheit ist nur die Leere, die niemand kann heilen durch irdische Wehre. Haltu vápnum, vitri maðr! Valdit er valt, stendr ei staðr! Bú er betra, þótt lítit sé! Óðinn vakir frá hávu tré!

