Song Cover Image

PSALM 130 – AUS DER TIEFE RUF ICH

PSALM 130 – AUS DER TIEFE RUF ICH (Anatolian Dark Noir – 60 BPM, tief, hohl, wie ein Echo aus einem Brunnen) [Verse 1] Aus der Tiefe ruf ich zu dir, aus einem Ort, an dem kein Licht mehr wohnt. Meine Stimme ist schwach, mein Atem schwer, und doch spreche ich deinen Namen wie ein Mensch, der nicht mehr anders kann. Die Nacht liegt auf mir wie ein Stein, und ich hebe meine Augen trotzdem. [Pre‑Chorus – geflüstert] Hör mich… auch wenn ich leise bin. [Chorus] Aus der Tiefe ruf ich, aus der Tiefe schrei ich nicht – ich flüstere. Ich lege meine Angst in deine Hand, auch wenn ich sie selbst kaum noch halten kann. Aus der Tiefe ruf ich – und hoffe, dass du mich hörst. [Verse 2] Wenn du meine Fehler zählst, wer könnte bestehen. Ich nicht. Ich bin ein Mensch mit gebrochenen Kanten, mit Nächten, die mich verschlucken. Doch in meinem Staub liegt ein Funke, der deinen Namen kennt. Und er brennt, auch wenn ich es nicht sehe. [Pre‑Chorus – gesprochen, brüchig] Ich warte… wie ein Wächter auf den Morgen. [Chorus] Aus der Tiefe ruf ich, aus einem Herz, das müde ist vom Schlagen. Ich halte mich fest an einem Wort, das ich nicht greifen kann, aber fühle. Aus der Tiefe ruf ich – und ich falle nicht. [Bridge – hohl, langsam, wie ein Echo] Die Nacht ist lang. Der Weg ist schwer. Doch irgendwo hinter diesem Dunkel liegt ein Licht, das meinen Namen kennt. Ich weiß es. Ich spüre es. Auch wenn ich es nicht sehe. [Verse 3] Meine Seele wartet, nicht laut, nicht stark, sondern still wie ein Mensch, der weiß, dass der Morgen kommt – auch wenn er spät ist. Ich lege mein Herz in deine Hände, und ich warte auf deinen Atem. [Final Chorus / Outro] Aus der Tiefe ruf ich, aus der Tiefe hoffe ich, aus der Tiefe lebe ich noch. Und wenn du kommst, dann heb mich hoch aus diesem Schatten. Aus der Tiefe ruf ich – und ich weiß, du hörst. (Ein tiefer, hohler Drone. Ein einzelner Schlag auf eine Rahmentrommel. Ein Echo, das langsam verklingt. Dann Stille.)