Strophe 1 Ich komm aus Mauern, wo keiner dich fragt, wo Träume verblassen im Takt jeder Plag’. Ich hab gelernt: Wer weich ist, zerbricht, drum trag ich mein Feuer – auch wenn’s mich verbrennt, Gesicht für Gesicht. Ich hab geschrien, wo andere schwiegen, hab Grenzen verschoben, um nicht zu verlieren. Ich hab Fehler gemacht, ja, ich hab sie geseh'n – doch ich geh nie zurück, weil ich lern, aufrecht zu steh’n. Hook Ich will leben, nicht nur atmen, nicht mehr still sein, nicht mehr warten. Ich bau mir mein Morgen aus Scherben der Nacht, was ich trag, hat mich stark gemacht. Kein Zurück – ich bin hier, mit Narben im Blick und dem Herz im Visier. Strophe 2 Ich war das Kind, das zu laut war für Ruh’, das zu viel fühlte – und keiner hörte zu. Jetzt schreib ich mein Leben auf brennendes Glas, und jede Zeile sagt: Ich hab Kraft, die du nicht in dir hast. Ich geb nix auf Masken, auf Lügen im Licht, ich sag, was ich denk – ob’s passt oder nicht. Sie nennen mich stur, weil ich meinen Weg geh, doch lieber allein, als im Kreis, wo ich steh. Hook Ich will leben, nicht nur atmen, nicht mehr still sein, nicht mehr warten. Ich bau mir mein Morgen aus Scherben der Nacht, was ich trag, hat mich stark gemacht. Kein Zurück – ich bin hier, mit Narben im Blick und dem Herz im Visier. Bridge Ich bin kein Schatten, ich bin der Sturm, ich schreib mein Kapitel – nicht leise, nicht stumm. Ich bin der Beweis, dass aus Wunden was wächst, dass Schmerz dich nicht bricht, wenn du ihn in dir lässt. Letzte Hook (ruhiger, aber bestimmter) Ich will leben, nicht nur atmen, nicht mehr still sein, nicht mehr warten. Ich bau mir mein Morgen aus Scherben der Nacht, was ich trag, hat mich stark gemacht. Kein Zurück – ich bin echt, zwischen Hoffnung und Zorn, zwischen Feuer und Recht.