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Keinen Bock [Alt. Version]

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▌│█║▌║▌║ 𝙇𝙮𝙧𝙞𝙘𝙨 𝙗𝙮 𝙏𝙧𝙞𝙥𝙎 ║▌║▌║█│▌ [Verse 1] Ich habe keinen Bock Keinen Bock auf dich, keinen Bock auf mich, geh mir aus dem Weg, sonst hol ich aus und boxe dich, nenn mich Teufelskind, denn mit meinen Hörnern durchbohr ich dich so wie Ziegenbock, denn so ziert es sich Ich diskutiere nicht, Verantwortung fürchte ich Noch dazu fürchte ich, dieser Text hier might be fürchterlich Ich fürchte mich, denn die Medien füttern mich, links und rechts mit all dem Real-Life-Shit Das geht so doch nicht, will das nicht mehr hören, ich bleib lieber stupide, Unwissenheit ist, wonach ich giere Um zu wissen, wo ich dran bin, weiß ich lieber nix Meine Nerven schmelzen, zersetzen sich so wie Wachs an einem Kerzendocht, denn ich habe keinen Bock [Verse 2] Mental bin ich für diese Welt noch viel zu jung Also reife ich mich dumm, studiere meine mangelnde Selbstachtung Meine Wörter sind so scharf, ich zerreiß mich wie nen Haifisch oder schneid mich, doch immer wieder wird mir klar, das reicht nicht Vergleich mich mit nem guten Wein, klingt erst reif nach mentalem Verschleiß, ich finde mich leider geil, so wie Deichkind Kann beim Schreiben schon hören, wie dieser Song mich reinigt Suche im Dreck nach dem Reinen, nach den Ups und den Downs Nach all den deepen Reimen Leider kann ich nicht von mir behaupten, dass ich grade high bin Diese Scheiße fällt mir nüchtern ein, weil ich nüchtern ziemlich down bin (every sweet smile needs someone frowning) [Chorus] Einen Stern, den schenk ich dir heut Nacht, komm, wir gucken Sternenbilder Bewundern ihre volle Pracht, machen Fotos, um uns morgen ans Gestern zu erinnern Wow, seht nur da! Da steht „Ich habe keinen Bock“, hoch am Firmament dieses schönen Sternenhimmels Fühl mich wie dieser eine Rapper, denn dieser Anblick betäubt meine Sinne [Verse 3] Ich hab neulich gekifft, da habe ich gecheckt Ich bin nicht emotionslos, sondern im Zeigen einfach schlecht Nicht mal Worte könnten sagen, was ich von mir denk Bin ich unter Menschen, gehe ich mir fremd Denn meine Einsamkeit sehnt sich nach Zweisamkeit Frage mich, was könnte ich brauchen? Vielleicht ein Gespräch unter sechs Augen mit me, myself and I Doch auf die Erläuterungen hab ich keinen Bock Sitz lieber am PC und zock, für Hintergrundgedanken ist kein Platz in meinem Kopf Denke gern zurück an den Kerzendocht, denn genau wie er bin ich on fire, doch wie lange noch? Meine Hoffnung ist so hoffnungslos unverhofft [Verse 4] Ich weiß nicht mehr was ich glaube, glaub ich was ich sehe? Oder seh ich was ich brauche? Kann meinen Gedanken nicht mehr trauen, darum tätowier ich mir das allwissende Auge mitten auf die Stirn, wofür ich das brauche? Na, damit ich endlich meinem Spiegelbild traue Immer wieder hör ich: „Ehrlichkeit währt am längsten“ Eine Aussage geprägt durch Widersprüchlichkeiten Denn Ehrlichkeit beginnt mit dem verrenken von problematischem Denken Gedanken durchsiebt von schlechten Intentions und hört erst auf bei politisch korrekten Sätzen Mit einem Eimer voller Sorgen spritz ich meine Lügen nass Werfe sie mit Chlortabletten ab Den Pool hat das ja immer sauber gemacht [Chorus] Einen Stern, den schenk ich dir heut Nacht, komm, wir gucken Sternenbilder Bewundern ihre volle Pracht, machen Fotos, um uns morgen ans Gestern zu erinnern Wow, seht nur da! Da steht „Ich habe keinen Bock“, hoch am Firmament dieses schönen Sternenhimmels Fühl mich wie dieser eine Rapper, denn dieser Anblick betäubt meine Sinne