Der Hungernde Der Hungernde wenn im Traum spricht, redet er wie ein Satter. Er träumt sich satt, er weiß sogar von Überfluss, den er verteilen könnte. Der Hungernde wird wach, er steht auf von seinem Schlaf und wieder ist der Magen leer, er hat nur geträumt. Der Hungernde ist wie der Dürstende, der lechtzt nach frischem Wasser. Wo er auch sucht, welche Quelle er auch anbohrt, doch findet er das Wasser des Lebens nicht. Der Dürstende fällt in einen Schlaf, tief im Schlaf begegnet er im Traum Quelle um Quelle, er hat so viel zu trinken, er ist dann der, der zum ausschenken hat, der Trinken auf Vorrat in seinem Besitz weiß. Im Traum treffen sich der Hungernde und der Dürstende, im Traum sind sie die Helden und die Zufriedenen ihrer Träume. Nur wach wenn sie werden, dann fehlt es hinten und vorne. Der Traum ist der Wachschlaf mit offenen Augen. Im Traum der Gegenwärtigen wird nicht nur gegessen und getrunken, es wird auch die Realität auf den Kopf gestellt. Am Kopf steht Ideologie und diese erlaubt zurzeit nicht, Hunger als Hunger und Durst als Durst zu bezeichnen. Lieber reicht man aus vollen Träumen Steine zum Essen und Giftgetränke statt Wasser. Der wirklich Hungrige kann satt werden in einer Welt der Träumenden, nur muss er erst feststellen, in einer Welt der Übertünchten und Überkleideten als bloß und nackt erfunden zu werden. Wohl bekomm`s!