
Ein halbes Jahrhundert
(Strophe 1) Ein halbes Jahrhundert auf dem Zähler geschafft, Manchmal frage ich mich leise, woher kam all diese Kraft? Ich habe Häuser gebaut aus Träumen, manche stürzten ein, Ich habe Spuren hinterlassen, wollte nicht der Schatten sein. Vieles musste ich ertragen, ging durch Krankheit und Schmerz, Doch jeder Schlag und jede Hürde traf mein Herz. (Refrain) Der Rucksack voller Erinnerungen, verdammt schwer zu tragen, Voll mit Antworten auf all die ungestellten Fragen. Manchmal teilte ich die Straße, ging im Gleichschritt Hand in Hand, Doch am Ende stand ich immer wieder allein an meinem Strand. Fünfzig Jahre, die mir zeigen: Ich bin noch immer hier, Das halbe Jahrhundert steht mir gut – ich stehe fest zu mir. [solo-Gitarre] (Strophe 2) Es gab Zeiten voller Lachen, da war die Welt ein helles Fest, Und dann Nächte voller Stille, die mich zweifeln lässt. Die Erfahrungen sind schwer, keine Feder im Wind, Sie sind der Grund, warum meine Sinne heute weiser sind. Ich habe gelernt, das Alleinsein nicht als Leere zu verstehen, Sondern als die Freiheit, nur noch meine eigenen Wege zu gehen. (Chorus) Niemand holt die Zeit zurück, und das will ich auch nicht mehr. Die Strömung war oft gegen mich, das Atmen manchmal so schwer. Doch was ich heute bin, das hab ich selbst aus mir gemacht – Ich habe den Sturm überstanden und mein eigenes Licht entfacht. (Refrain) Der Rucksack voller Erinnerungen, verdammt schwer zu tragen, Voll mit Antworten auf all die ungestellten Fragen. Manchmal teilte ich die Straße, ging im Gleichschritt Hand in Hand, Doch am Ende stand ich immer wieder allein an meinem Strand. Fünfzig Jahre, die mir zeigen: Ich bin noch immer hier, Das halbe Jahrhundert steht mir gut – ich stehe fest zu mir. [solo] (Pre-chorus) Ich traf viele Menschen, hab ihr Lachen und Trauer geteilt, War bei Familie und Freunden, hab bei Nachbarn verweilt. Doch egal wie viel Trubel mich am Tag auch umgibt, Und egal, wie tief man mich vielleicht auch liebt: Wenn die Nacht fällt, dann spüre ich die Wahrheit ganz rein – Ich teile die Erinnerung, doch den Weg geh ich allein. (Outro) Gelitten, geschafft, gelebt. Mal zusammen... mal allein. Die Erinnerung schwer, doch der Blick ist klar. Das halbe Jahrhundert... Mein ganz persönliches Ich…. Gelitten, geschafft und gelebt…. Es gibt ein Anfang und ein Ende….. Das ist für mich voll okay!

