
In der Dunkelheit neigt sich die Pflanze zum Licht, unwissend warum, doch getrieben von innerer Kraft. Der Schlaf schließt die Tür zur Welt, während die Nacht sich an Dächer klammert. Geschichte enthüllt sich erst im Nachhinein, wie ein Regenschirm, der sich öffnet, wenn der Sturm vorüber. Selbsthass gebiert Hass auf andere, eine Senkgrube der Gefühle, gurgelnd und schäumend. Kann Dichterei die Menschheit retten? Friedhofsprozessionen und unterirdische Gesänge erzählen von Vergänglichkeit. Baummusik und Müllgedichte, Kunst aus dem Kanal des Lebens geschöpft. Colla voce – mit der Stimme gehend, finden wir Verbundenheit durch Essen und Erfahrung. Heimwerker erschaffen ohne alle Düsternis das Unbeschaffbarium ihrer Träume. Überschwängliche Energie trotzt der Sturmkorrosion, während durchnässte Hausschuhe von Abenteuern zeugen. Verschüttete Tinte auf nebligem Papier, wie kochende Hexenkessel der Kreativität. Im Lurch betrachten wir unser Staubweh, die flüchtige Natur unserer Existenz.

