[Verse 1] Jeden Freitag kurz nach acht geht sie durch dieselbe Tür. Kennt die Stimmen, kennt die Plätze, kennt den jungen Mann dafür. Sie bestellt und sagt nicht viel, setzt sich hinten an die Wand. Aus der alten Jukebox klingt Musik, die sie längst auswendig kann. Er stellt lächelnd ihren Drink hin, wie er es schon immer macht. Und sie fragt sich, ob er spürt, wie ihr Herz in ihr erwacht. [Chorus] Sieh mich, nur einmal wirklich an. Nicht wie irgendwen, sondern wie man jemanden sehen kann. Sieh mich, vielleicht merkst du dann, wie mein Herz schneller schlägt, wenn dein Lächeln mich erreicht. Sieh mich, ich sag kein Wort. Vielleicht findest du mich trotzdem irgendwo dort. [Verse 2] Viele Wochen werden Monate, Freitag bleibt ihr kleiner Ort. Manchmal treffen sich die Blicke, doch sie schaut verlegen fort. Heute klingt ihr Lieblingslied, und sie lächelt vor sich hin. Er stellt den Drink vor sie hin, sagt nur: „Schönen Abend.“ Mehr nicht. Doch in ihrem Kopf beginnt die Welt zu singen. [Chorus] Sieh mich, nur einmal wirklich an. Nicht wie irgendwen, sondern wie man jemanden sehen kann. Sieh mich, vielleicht merkst du dann, wie mein Herz schneller schlägt, wenn dein Lächeln mich erreicht. Sieh mich, ich sag kein Wort. Vielleicht findest du mich trotzdem irgendwo dort. [Bridge] Heute steht sie an der Tür, den Mantel schon in der Hand. Sie dreht sich noch einmal um, da sieht sie seinen Blick. Sie geht hinaus. Ein Schritt. Noch einer. Da hält sie plötzlich eine Hand zurück. [Final Chorus] Sieh mich... Sie dreht sich um. Er steht vor ihr. Kein Wort. Nur dieses Lächeln, das sie seit Monaten kennt. Er kommt ein wenig näher. Sieh mich. Jetzt musst du nichts mehr sagen. Sieh mich. Ich bin schon lange hier. Dann berühren sich ihre Lippen. Sieh mich. Und diesmal siehst du mich wirklich. [Outro] Die Tür fällt leise ins Schloss. Drinnen spielt die Musik. Und zwischen zwei Herzschlägen beginnt etwas, das längst begonnen hatte.