
[Intro] mmh, mhh, mmh [Vers1] Ich sah heut Morgen einen Mann der Wolken, in die Taschen packt. Er stellte sie auf einen alten Tisch und sagte: „Nimm dir eine, wenn du magst.“ Ein Mädchen malte Sonnenstrahlen auf den, Asphalt vor der Stadt. Und plötzlich wurde jede graue Straße zu Wege aus Gold und Licht gemacht. Ein Bus fuhr ohne Räder durch einen Himmel voller Blau. Die Menschen stiegen lachend ein und keiner fragte: „Wohin geht's genau?“ Denn irgendwo zwischen gestern und dem nächsten Augenblick liegt eine Tür, die offensteht und dahinter, wartet unser Glück. [Pre-Chorus] [Gradually building] [Strings slowly rising] Und wenn du dann nach oben siehst erkennst du vielleicht, dass selbst ein kleiner Funke auch den Himmel erreicht. [Chorus] [Full drums enter] [Wide guitars] [Warm backing vocals] [Euphoric emotional lift] Komm, wir drehen die Welt einmal um bis der Himmel unter unseren Füßen liegt. Wir bauen aus Sekunden ein Universum und tanzen, bis die Zeit uns vergisst. Komm, wir werfen unsere Namen in den Wind und schauen, welcher davon weiterfliegt. Denn heute ist kein Tag, der einfach endet, heute ist ein Anfang, der noch keiner kennt. Und wenn die Welt für einen Moment den Atem anhält sind wir genau dort, wo das Leben zählt. [Vers 2] Am Bahnhof stand ein alter Koffer voll mit ungelebten Tagen. Daneben eine Uhr ohne Zeiger, als hätte sie nichts mehr zu sagen. Wir öffneten den Koffer langsam und ließen alles steigen. Ein erster Kuss flog Richtung Mond, ein Kinderlachen blieb im Baum hängen. Ein alter Mann begann zu pfeifen, ein Fremder stimmte mit ihm ein. Und plötzlich sang die ganze Straße als müsste es schon immer so gewesen sein. Die Häuser wurden kleiner je weiter wir nach oben sahn. Und irgendwo über den Dächern, fing der Morgen wieder an. [Pre-Chorus] [More intense than first pre-chorus] Vielleicht braucht es keine Flügel um dem Himmel nah zu sein. Vielleicht reicht manchmal ein einziger Schritt und du bist schon dabei. [Chorus] [Full instrumentation] [Bigger backing vocals] Komm, wir drehen die Welt einmal um bis der Himmel unter unseren Füßen liegt. Wir bauen aus Sekunden ein Universum und tanzen, bis die Zeit uns vergisst. Komm, wir werfen unsere Namen in den Wind und schauen, welcher davon weiterfliegt. Denn heute ist kein Tag, der einfach endet Heute ist ein Anfang, der noch keiner kennt. Und wenn die Welt für einen Moment den Atem anhält sind wir genau dort, wo das Leben zählt. [Bridge] [Sudden drop] [Almost weightless] [Vocal very close and intimate] Stell,... stell dir vor,... ohhhh, stell dir vor: Die Sterne gehen heute früher auf die Meere und spiegeln fremde Farben. Die Vögel schreiben mit ihren Flügeln Botschaften über unsere Straßen. Die Uhren bleiben stehen doch niemand hat Angst davor. Denn für einen kleinen Augenblick weiß jeder Mensch genau: Ich bin hier. Ich bin jetzt. Und das reicht. [Build] [Heartbeat-like percussion] [Strings rising] [Choir slowly entering] [Massive cinematic crescendo] [Final Chorus] [Full cinematic instrumentation] [Huge choir] [Soaring guitars] [Powerful drums] [Multiple vocal harmonies] [Maximum emotional energy] Komm, wir drehen die Welt noch einmal, um bis jeder Schatten seinen Namen verliert. Wir bauen aus Sekunden ein Universum, in dem kein einziger Augenblick erfriert. Komm, wir werfen unser Morgen in die Luft, und sehen zu wie es zu Sternen zerbricht. Und wenn uns jemand fragt, wohin wir gehen sagen wir: „Dorthin, wo noch niemand war.“ Und wenn die Welt für einen Moment den Atem anhält, wenn plötzlich jeder Mensch nach oben sieht dann wirst du merken: Du musst nicht auf ein Wunder warten. Vielleicht bist du gerade dabei, eins zu sein. [Outro] [Instrumentation gradually disappears] [Soft acoustic guitar] [Warm intimate vocal] [Long atmospheric ending] Der Mann mit den Wolken ist längst verschwunden. Das Mädchen malt noch immer. Und auf der Straße liegt ein einzelner Sonnenstrahl. Als hätte ihn jemand extra für dich dort hingelegt. *********************** Urheberrecht: Der Versenflechter **************************

