Sie ist es gewohnt, allein zu sein. Gewohnt, ihre Kämpfe ohne Hilfe zu kämpfen. Gewohnt, im Fallen niemanden zu greifen und im Aufstehen niemanden zu brauchen. Sie fragt nicht nach Hilfe. Nicht, weil sie keine will – sondern weil sie gelernt hat, dass niemand da ist, wenn sie jemanden braucht. [Pre-Chorus] Zu oft war da Stille, wo jemand hätte bleiben sollen. (ohhhoohh) [Chorus] Wenn du an ihrer Seite stehen willst, dann sag es ihr nicht nur – zeig es. Bleib, wenn es unbequem wird. Bleib, wenn sie schweigt. Bleib, wenn sie testet, ob du wirklich anders bist. Sie steht allein, auch wenn du da bist. [Verse 2] Sie wurde zu oft verlassen, zu oft im Regen stehen gelassen, zu oft mit Versprechen beruhigt, die am nächsten Morgen nicht mehr galten. Sie fällt noch immer. Aber sie tut es leise. Und sie steht noch immer auf – nur eben ohne Publikum. [Pre-Chorus] Sie hat gelernt, nichts zu erwarten, um nicht wieder zu zerbrechen. (ohhhoohh) [Chorus] Wenn du an ihrer Seite stehen willst, dann sag es ihr nicht nur – zeig es. Bleib, wenn es unbequem wird. Bleib, wenn sie schweigt. Bleib, wenn sie testet, ob du wirklich anders bist. [Bridge] Wenn du ihr beweisen willst, dass sie nicht allein ist, dann geh nicht, wenn sie sich zurückzieht. Geh nicht, wenn sie stark tut. Geh nicht, wenn sie Angst bekommt. Sie braucht keinen Retter. Sie braucht jemanden, der bleibt. Denn sie steht allein, auch wenn du da bist. [Final Chorus – ruhiger, intensiver] Wenn du an ihrer Seite stehen willst, dann sag es ihr nicht nur – zeig es. Bleib. Bleib. Bleib einfach bei ihr. [Outro] Sie steht allein. Außer du bleibst. Auch wenn es schwer wird..... (ohhhhhhh)


