
[Verse I] Der Regen wäscht den Boden rein, doch Blut zieht tief ins Erdreich ein. Ein fremder Atem, schwach und schwer und keiner weiß, wofür noch mehr. Wo sind die Götter, die man bat, wenn nebenan ein Bruder starb? Wo bleibt der Schutz, wo bleibt ihr Licht, wenn selbst der Frommste niederbricht? [Chorus] Was schützt das Eisen, wenn es bricht? Wer hört die Toten, wenn man spricht? War dieser Sieg das Blut noch wert, wenn nichts als Stille wiederkehrt? Chì prutege u ferru, s'ellu si rompe? Quale sente i morti, s'ellu ùn risponde? Valeva a vittoria tuttu stu sangue, s'è solu u silenziu ferma quì? [Verse II] Die Litanei klingt fort und fort, doch keiner hört das letzte Wort. Man hebt das Schwert, man senkt den Blick und nennt das Sterben ein Geschick. Wie oft noch soll die Erde trinken? Wie viele Namen noch versinken? Und wenn man lang genug marschiert, wer merkt, dass man sich selbst verliert? [Final Chorus] Was schützt das Eisen, wenn es bricht? Wer hört die Toten, wenn man spricht? War dieser Sieg das Blut noch wert, wenn nichts als Stille wiederkehrt? Chì prutege u ferru, s'ellu si rompe? Quale sente i morti, s'ellu ùn risponde? Valeva a vittoria tuttu stu sangue, s'è solu u silenziu ferma quì? [Outro] Und wenn ich morgen wieder kämpfe, wenn ich den nächsten Namen vergesse was bleibt von mir, wenn ich nicht frage? Was schützt das Eisen… wenn niemand mehr weiß, wen es schützen sollte?

