
Wandrers Nachtlied (Goethe) [STTZ Projekt Poesie]
[intro] Über allen Gipfeln Ist Ruh, In allen Wipfeln Spürest du Kaum einen Hauch; Die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur, balde Ruhest du auch. [Verse 1] Die Nacht hält den Atem, kein Blatt mehr in Flucht, die Welt wird zu Stille in schwindender Sucht. Ein Flimmern, ein Lauschen, ein leiser Verzicht, die Zeit selbst verharrt und zerbricht doch nicht. [Pre-Chorus] Warte nur… im Schweigen liegt mehr als ein Ende [Chorus] Ruh… alles wird Ruh… getragen vom Wind ins endlose Du Ruh… kein Widerstand mehr nur Fallen und Sein im sternlosen Meer [Verse 2] Die Schritte verwehen im staubigen Raum, kein Morgen mehr fordert, kein flüchtiger Traum. Was war, wird zu Echo, verglimmt in der Zeit, und alles, was bleibt, ist die lautlose Weite. [Pre-Chorus] Warte nur… die Stille wird dich finden [Chorus] Ruh… alles wird Ruh… kein Rufen zurück kein zögerndes Du Ruh… die Schatten vergehn und tragen dein Herz in lautloses Wehn [Bridge] über allen Gipfeln… ist Ruh… kein Ziel mehr zu suchen, kein Weg mehr zu tun… [Final Chorus] Ruh… endlich nur Ruh… kein Kampf, keine Last nur stilles Dazu Ruh… im Fallen vereint mit allem, was war und allem, was scheint [Outro] balde… ruhest du auch…

