
[Intro] [melancholic piano melody, atmospheric synth pads] [Verse 1] [melodic male rap vocals] Dieses Jahr zog der Winter kalt Januar nahm Mama fort, kein Halt Für meine Schwester war ich Fels im Sturm Doch mein Herz blieb taub, überall nur Lärm Zwischen Abschied, Gepäck der Zeit Fühlte nichts, nicht mal Leid Alle schauten auf mich, wollten Worte Trost Doch da war nur Leere, als hätt' ich's verlost Der große Bruder, so dacht' ich mir Für sie stark, doch verlier' mich dabei hier An Mamas Grab standen Stimmen im Wind Doch ich fand keinen Klang, war in 'nem Blind Papa fehlte wie schon bei Opas Abschied Ein Schatten, der nicht mal mehr schief zieht Mehr als die Hälfte des Lebens getrennt Doch irgendwas in mir war fremd verrennt Im Herzen ein Wirbel, verwirrt und leer Erinnerung verschwimmt, als gäb's sie nicht mehr Nach dem Abschied mit zu meinem Dad Erzählte von Testamenten, als wär's eine Tat Mit ruhiger Stimme, doch ich spürte den Stich Zu naiv, ahnte nicht, was hinterm Rücken wich Meine Schwester schon längst beim Gericht Verschwieg es mir vor meinem Gesicht Glaubte, ich wär' da für sie Doch mein Vertrauen zerbrach wie nie Fing weiter die Sorgen, hielt sie im Arm Am Ende lag meine Courage im Flammenfarm [Chorus] [drums and sub-bass enter, layered vocal harmonies] Dieses Jahr zog der Winter kalt Januar nahm Mama fort, kein Halt Für meine Schwester war ich Fels im Sturm Doch mein Herz blieb taub, überall nur Lärm Zwischen Abschied, Gepäck der Zeit Fühlte nichts, nicht mal Leid Alle schauten auf mich, wollten Worte Trost Doch da war nur Leere, als hätt' ich's verlost [Outro] [piano continues, clean electric guitar with reverb enters] Vertrauen wie Glas, zerbrechlich und klar Ein Schnitt auf ganzer Linie, so war das Jahr Manchmal ist Stärke nur ein Schein Und echte Gefühle bleiben allein [vocal ad-libs] Wenn wieder Schnee fällt, bleib' ich steh'n Schau' zurück und versuch' zu versteh'n Was verloren geht, kommt vielleicht nie zurück Doch ich blick' nach vorn, schrittweise, Stück für Stück

