[Intro] [tiefe Stimme, geflüstert] Ein Mensch muss von neuem geboren werden Das sollt ihr verstehen und lernen Wir kommen von den Sternen Amen [Verse 1] Ich seh euch rennen im Kreis Gold um den Hals, doch das Herz bleibt kalt Du jagst Status, ich jag Sinn Bruder, sag, was von uns bleibt, wenn der Körper zerfällt Ich kam im Staub zur Welt, doch mein Blick geht hoch Über Dächer, über Rauch, über jeden Tod Alte Narben reden leise, wenn die Nacht mich holt Doch ich hör, wie eine Stimme aus der Ferne tobt [Pre-Chorus] Sie sagt: „Wach auf, Junge, mir egal dein Geld Du bist mehr als die Mauern dieser grauen Welt“ Ich war unten, doch ich hab den Himmel in mir gesehn Kein Zurück, wenn die Flamme einmal richtig brennt [Chorus] Ein Mensch muss von neuem geboren werden Das sollt ihr verstehen und lernen Wir kommen von den Sternen Amen, Amen Ich war verloren, doch ich schwör, ich kehre heim Staub unter meinen Schuhen, aber Licht in meinen Zeilen Ein Mensch muss von neuem geboren werden Wir kommen von den Sternen Amen, Amen [Verse 2] Du redest hart, doch dein Blick verrät Angst Dein Herz eingesperrt wie im Betonschacht Ich spuck Wahrheit in dein Glas, bis es überläuft Bis du merkst, was du trägst, ist nur Menschenkostüm Bin gefallen, lag im Dreck, keiner half mir hoch Nur die Frage in mir drin: „Bruder, wer bist du?“ Nicht dein Pass, nicht dein Clan, nicht das Viertel hier Nur der Funke in dir drin, der dich heimführt [Pre-Chorus] Also schrei ich in die Nacht, bis der Himmel bebt Bis der Stolz in deinem Nacken kurz beiseite geht Neue Augen, neues Herz, Bruder, lern zu sehn Dass du Kind von etwas Größerem bist als Beton und Stahl [Chorus] [Chorus] [Bridge] [halber Beat, hallige Stimme] Heb die Hand, wenn du müde bist vom alten Film Immer gleiche Szenen, gleicher billiger Gewinn Willst du wirklich weiter schlafen, bis das Licht verblasst? Oder heut hier sterben wie du warst und neu geboren aufwachst? [Chorus]