
Die Uhr zerbricht in meiner faulenden Hand Gestern frisst morgen, morgen frisst mich Ich stehe am Anfang und ende bereits Wahn flüstert leise: „Willkommen zurück“ Wahn ist Anfang, Wahn ist Ende Zukunft und Vergangenheit im selben Blute Ich werde geboren, während ich verrecke Ich sterbe lachend in meinem ersten Schrei Wahn ist Kreis, Wahn ist Scherbe Zeit zerreißt mich und näht mich neu Ewig gefangen im gleichen Moment Ich bin der Anfang und das Ende zugleich! [Instrumental] Kinderaugen starren aus meinem Greisengesicht Blut läuft rückwärts durch die Adern der Nacht Ich sehe mich sterben in tausend Jahren Und winke dem Toten, der einst ich war Schreie von morgen hallen durch meinen Schädel Leichen von gestern tanzen in meinem Blut Die Zeit ist ein Wurm, der sich selbst verschlingt Und ich bin der Magen, der alles verdaut Wahn ist Anfang, der niemals beginnt Wahn ist Ende, das niemals vergeht Zukunft frisst mich, Vergangenheit speit Ich bin der Riss in der Ewigkeit Ich küsse mein eigenes Grabgeburtsmal Die Blumen darauf sind schon lange verfault Jeder Schritt vorwärts führt tiefer zurück In den Schoß der Mutter, die mich zerbrach Kein Vor, kein Zurück, kein Jetzt, kein Nie Nur dieses ewige Sterben im Wiegenlied Zerrissen durch alle Zeiten zugleich Wahn ist mein Schicksal, mein Fluch, mein Reich Wahn ist Anfang, der niemals beginnt Wahn ist Ende, das niemals vergeht Zukunft frisst mich, Vergangenheit speit Ich bin der Riss in der Ewigkeit [Instrumental] Wahn ist Anfang, Wahn ist Ende Zukunft und Vergangenheit im selben Blute Ich werde geboren, während ich verrecke Ich sterbe lachend in meinem ersten Schrei Wahn ist Kreis, Wahn ist Scherbe Zeit zerreißt mich und näht mich neu Ewig gefangen im gleichen Moment Ich bin der Anfang und das Ende zugleich!

