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NRG (New Riot Grrls) - Die Melodie

V5.5

Zersplittertes Visier, du liegst reglos im tiefen Schnee, Die fremde, eisige Luft brennt, doch sie tut nicht weh. Du presst die Zähne zusammen, erwartest den Feind im Stein, Die schweren Panzerplatten sperren dich völlig ein. In deinen Gedanken wütet noch immer der alte Sturm, Jede deiner Bewegungen atmet noch den kalten Turm. Du wendest stur den Kopf ab, der Magen krampft sich leer, Jeder Tropfen fremdes Wasser wiegt für deinen Stolz zu schwer. Der Körper droht zu brechen, du nimmst die Schmerzen in Kauf, Suchst den Rand des schwarzen Abgrunds und gibst dich beinahe auf. Weil der alte eiserne Drill in dir einfach nicht weicht, Du siehst nur eine Hexe, wo dir jemand die Hände reicht. Du kniest am Gitterrost, die nackten Schultern zittern schwer, Die Mauer in deinem Kopf trägt dich einfach nicht mehr. Bevor du am tiefen Grund deiner eigenen Angst zerschellst, Halte ich dich fest, damit du nicht wieder in den Schnee fällst. Wir sitzen auf altem Holz, uns so nah, dass die Knie sich fast berühren, Du schließt die Augen, lässt dich von dem tiefen Summen führen. Der Frost an den grauen Säulen weicht und tropft lautlos ins Moos, Die harte eiserne Haltung in deinen Schultern lässt endlich los. Hier unten im dichten Grün gibt es nichts mehr zu verbergen, Das Eis schmilzt weg, sobald unsere Stimmen eins werden. Du schleifst die Kanten glatt, der Staub tanzt sanft im Abendlicht, Ein ehrliches, leises Lächeln wandert unbewusst über dein Gesicht. Die heilenden Schultern müssen keinen eisernen Panzer mehr tragen, Deine Hände bauen ein Zuhause, wo vorher nur Trümmer lagen. Ich trete nah an dich heran, gebe dir im Dunkeln Halt, Vertreibe mit einer Umarmung die alte, drohende Gewalt. Bis der Klang in dir endlich seinen eigenen Rhythmus findet, Und die Nacht dir die Angst nimmt, dass alles morgen wieder schwindet. Du kniest am Gitterrost, die nackten Schultern zittern schwer, Die Mauer in deinem Kopf trägt dich einfach nicht mehr. Bevor du am tiefen Grund deiner eigenen Angst zerschellst, Halte ich dich fest, damit du nicht wieder in den Schnee fällst. Wir sitzen auf altem Holz, uns so nah, dass die Knie sich fast berühren, Du schließt die Augen, lässt dich von dem tiefen Summen führen. Der Frost an den grauen Säulen weicht und tropft lautlos ins Moos, Die harte eiserne Haltung in deinen Schultern lässt endlich los. Hier unten im dichten Grün gibt es nichts mehr zu verbergen, Das Eis schmilzt weg, sobald unsere Stimmen eins werden. Motoren heulen in der Luft, der Feind hat uns hier unten gefunden, Wir stehen Schulter an Schulter, durch unsere Melodie tief verbunden. Der schwere Stahl bricht durch das Dach, bis unser friedlicher Raum zerschellt, Wir weichen keinen Schritt zurück, wenn die alte Welt vom Himmel fällt. Am leisen Feuer wird uns klar, die Wahrheit wiegt so schwer, Die blinden Türme dort oben ertragen das Licht nicht mehr. Wir können sie nicht befreien, es wäre ein tödlicher Schritt, Wir bleiben in diesem grünen Paradies und leben für sie mit. Du kniest am Gitterrost, die nackten Schultern zittern schwer, Die Mauer in deinem Kopf trägt dich einfach nicht mehr. Bevor du am tiefen Grund deiner eigenen Angst zerschellst, Halte ich dich fest, damit du nicht wieder in den Schnee fällst. Wir sitzen auf altem Holz, uns so nah, dass die Knie sich fast berühren, Du schließt die Augen, lässt dich von dem tiefen Summen führen. Der Frost an den grauen Säulen weicht und tropft lautlos ins Moos, Die harte eiserne Haltung in deinen Schultern lässt endlich los. Hier unten im dichten Grün gibt es nichts mehr zu verbergen, Das Eis schmilzt weg, sobald unsere Stimmen eins werden. (Das Eis schmilzt weg...) Für sie mit.