[Strophe 1] Zwischen Späti-Bier und U-Bahn-Lärm, liegt diese Stadt so wunderbar fern. Graffiti küsst Beton ganz zart, und irgendwo spielt wer Gitarre im Park. Der Himmel grau, der Ton oft rau, doch echte Liebe ist nie genau. Hier sagt man "Digga" statt "Bonjour", doch das ist mein Berlin, meine Kur. [Refrain] Berlin bleibt sexy – ungekämmt, direkt, zwischen Currywurst und Club-Toilett’. Berlin bleibt frei – chaotisch und klar, weil hier einfach jeder schon mal wer war. Du kannst sein, wer du willst, kein Applaus, kein Spott, denn Berlin liebt dich – aber fragt nicht nach Gott. [Strophe 2] Prenzlauer Mamas mit Matcha-Tee, und Friedrichshain tanzt Techno bis früh. In Neukölln singt ein alter Chor, und Wedding mault, doch geht nie verloren. Hier wächst der Wahnsinn auf Asphalt, doch keiner fragt, wie alt du bald. Du kommst als Gast, bleibst aus Verseh’n – weil dieser Rausch nicht lässt dich geh’n. [Refrain] Berlin bleibt sexy – kaputt und charmant, mit ’ner Baustelle an jeder Wand. Berlin bleibt wild – nie wirklich glatt, die schönste Narbe auf der Landkarte satt. Kein Glanz aus Gold, doch ein Funkeln im Blick, Berlin ist Chaos – und das ist mein Glück. [Bridge – gesprochen oder leise gesungen] Sie sagen, Berlin sei dreckig, laut, doch wer das sagt, hat nie geschaut. Hinter all dem Lärm, dem Staub, dem Dunst, liegt eine Seele – roh und bunt. Ein Kiez für jeden, ein Herz aus Stahl, Berlin lebt weiter – und das mit Wahl. [Letzter Refrain – mit Chor oder voller Instrumentierung] Berlin bleibt sexy – echt und verrückt, mal abgefuckt, dann wieder entzückt. Berlin bleibt laut – doch niemals leer, denn diese Stadt gibt immer mehr. Für alle, die träumen, die suchen, die flieh’n – Berlin bleibt sexy… und niemals Routine. [Outro – ruhig und ehrlich] Du fragst, warum ich bleib’? Weil’s keine Stadt wie diese gibt. Berlin, du bist nicht einfach – aber ich hab dich lieb.