
[instrumental intro] Sieh nur, da oben, umgeben vom Blau wandern Figuren in Watte gepackt. Jetzt fängt sie an, die himmlische Schau. Jeder guckt hin, ob Mann oder Frau. Wer nur bestimmt ihren Takt? Hohe Wolken, tiefe Wolken. Fliegende Wunder in der Luft. [instrumental interlude] Nur flüchtig und kurz erscheint jedes Bild. Schnell schwindet die Form, kommt neue Gestalt. Verbeult sich der Kopf, die Nase quillt. Schau ganz genau hin, ein Auge schwillt. Die Linien werden nicht alt. Haufenwolken, Schichtwolken. Fliegende Wunder in der Luft. Noch zeigt sich deutlich ein Löwengesicht. Die zottige Mähne flattert im Wind. Für kurze Zeit, die Sonne, sie sticht. Konturen schmelzen im hellen Licht. Bald ist das Raubtier ein Rind. Regenwolken, Gewitterwolken. Fliegende Wunder in der Luft. [instrumental interlude] Nicht endet Bewegung am Himmelzelt. Vorbei fliegt ein Fetzen von West nach Ost. Urplötzlich wächst in dem Wolkenfeld ein riesiger Baum aus anderer Welt. Ganz einfach nur per Luftpost. Von Nord nach Süd, von West nach Ost. [instrumental outro]

