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Vorwort - 01.07.2000

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Vorwort Im Cafehaus, ja die Cafehäuser haben es in sich, rein die Cafehauserlebnisse am Rande könnten ein Buch füllen, im Cafehaus ist immer Bewegung, eine inspirierende Bewegung. Es sind die Menschen, die sich auf und nieder, hin und her bewegen. Dann reden die Menschen, sticheln und bohren, küssen und streicheln sich sanft die Hand. Sie bewegen sich halt immer. Mich sehen Sie dann eher ruhig, außer an meinem Cafehaustisch hat jemand Platz genommen, die Zeit der austauschenden Bewegungen ist dann gekommen. Es ist mir eine Freude mit denen ins Reden zu kommen, denen meine Zeilen gelten, den stinknormalen Cafehausbesuchern, die nach dem Cafehausbesuch als normaler Bürger in ihren Alltag eintauchen. Auch das Cafehaus kann Alltag sein, für mich und meinesgleichen ist es ein Alltagsmorgen. Am Morgen ist der Geist noch frisch, noch nicht so vollgekleckert vom Geschehen des ganzen Tages. Das wird dann am nächsten Morgen wieder abgelegt im Cafehaus. Jeden Tag schaff, kann und will ich nicht ins Cafehaus, dann treffen Sie mich anderswo, z. B. am See, in den Bergen, in München, Landshut, Freising oder sonstwo. Jetzt reicht es fürs erste, ich hab Hunger und Durst. Ich sehe ein Hörnderl mit Marmelade vor mir. Seiens mir nicht böse, lange genug werden wir uns Auge in Blatt und Blatt in Auge gegenüberstehen, ich ende hier. Meine Minni, welche meine liebe Frau ist, benötigt nun meine Aufmerksamkeit. Also dann bis später. Roland, ah boarischer Dichter