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Stumm

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[Intro] [Verse 1] Mutter schimpft: „Iss das jetzt!" Ich seh den Teller – schieb ihn weg Nein – ich will's nicht! Ich stampfe auf, sie lacht mich aus So klein die Welt – ich fühl mich stark! Trotzdem zählt nicht, was ich will? [Chorus 1] Nein – ich will's nicht! So einfach ist das Doch keiner versteht Nein – ich will's nicht! Ein Sturm in mir Der grad entsteht Ein Feuer wächst Die Flamme brennt [Verse 2] Der Lehrer brüllt: „Entscheide dich!" Ich schrei zurück – die Klasse schweigt Nein – ich will's nicht! Er schreibt mich auf – ich halt es aus Doch ich steh allein – Niemand hilft mir Warum wird Kämpfen plötzlich schwer? [Chorus 2] Nein – ich will's nicht! So einfach ist das Doch keiner versteht Nein – ich will's nicht! Ein Sturm in mir Der wütend wächst Die Flamme frisst Sie frisst auch mich [Verse 3] Die Chefin bellt: „Du bleibst heut hier!" Mein Mund ... ich schluck's runter Nein... [resigniert] ich will's nicht. Ich sag es nicht. Ich bleibe stumm. Die Faust noch da, doch bleibt versteckt Ab wann versagte meine Stimme? [Chorus 3] Nein... ich will's nicht... So einfach ist das Doch keiner versteht Nein... ich will's nicht... Der Sturm in mir Er kämpft und stirbt Die Flamme zuckt Und sie erlischt [Verse 4] Der Arzt sitzt still. Sein Blick sagt: Zeit. Die Uhr tickt laut – mein Atem stockt Nein... Ich will's nicht... Mein Schrei bleibt stumm – es ist geschehen Der Körper bricht, was ich nie tat: Er sagt jetzt Nein – für mich. [Chorus 4] Nein... Ich wollte nicht... So einfach war das Doch keiner verstand Nein... Ich wollte nicht... Kein Sturm in mir Nur Stille jetzt Nur Asche bleibt Ich bin verbrannt [Bridge] Jeder Tag war eine Tür Jede Tür stand offen – für mich Ich ging an allen vorbei Und jetzt... [Breakdown] Jetzt steht keine mehr! [Final Chorus] Als Kind hab ich noch kämpfen können! Den Teller weg – wann hörte ich auf? Als Schüler hätt ich stehen sollen! Sein Weg war nie, was ich wollte – nie! Erwachsen hätt ich kämpfen sollen!! Ihr „Bleib heut hier" – ich wählte alles außer mich Ich hätte immer kämpfen können! Jetzt sitz ich hier – auf den Knien [Outro] Am Ende fragt keiner mehr. Der Tod findet, was übrig ist. Doch bei mir... ...findet sich nichts mehr.