„Die Stimmen der Berge / Simi Kuna“ (Deutsch / Quechua / Spanisch) 80 BPM – heavy, haunting, slow-burn Strophe I – Die Berge atmen (Deutsch / Quechua) Die Erde bebt im Schlaf, als würde sie sich erinnern. Unter meinen Füßen schlagen alte Herzen weiter. Simi kuna, ñawpaq runakuna — Die Stimmen, die Menschen von früher. Manam chinkaychu — Sie verschwinden nicht. Der Wind trägt Namen, die niemand mehr ausspricht. Doch die Berge hören alles, auch wenn wir schweigen. Refrain – Die Ahnen rufen (Quechua) Simi kuna, simi kuna — Die Stimmen, die Stimmen. Waqaykuchkan urqukuna — Die Berge weinen. Mana wañunchu, mana chinkaychu — Sie sterben nicht, sie verschwinden nicht. Strophe II – Die Eroberer (Spanisch / Deutsch) (spanische Männerstimme, brüchig, verzweifelt) “Perdimos el cielo… y ganamos sólo sombras.” Wir verloren den Himmel… und gewannen nur Schatten. “No vine por oro… vine porque tenía miedo.” Ich kam nicht wegen Gold… ich kam, weil ich Angst hatte. Und ihre Schritte hallten wie Ketten über die Felder. Doch unter jedem verbrannten Wort wuchs ein älteres zurück. Zwischenteil – Die Erinnerung (Deutsch / Quechua) Sie nahmen die Sprache, doch nicht die Stille. Sie nahmen die Städte, doch nicht die Berge. Kawsayta qhipariy — Bewahre das Leben. Sutiykiqa kachkan — Dein Name bleibt. Refrain – Die Berge antworten (Quechua / Deutsch) Simi kuna, simi kuna — Die Stimmen, die Stimmen. Manam chinkaychu — Sie verschwinden nicht. Und ich höre sie rufen durch Staub, durch Stein, durch Blut. Outro – Die Zukunft (Deutsch / Spanisch / Quechua) Wir gehen weiter, mit Liedern im Boden und Wunden im Licht. Ñuqanchik kawsanchik — Wir leben. (spanische Männerstimme, gebrochen) “No terminamos… seguimos respirando.” Wir enden nicht… wir atmen weiter.