
Strophe 1 Der Vorhang fällt, das Rampenlicht verblasst, ich trage schwer an einer stummen Last. Ein falscher Schritt, ein viel zu lauter Ton, und was wir bauten, flieht wie eine Illusion. Ich steh’ im Raum, wo unser Tempel war, jetzt spiegelt sich mein Blick im Glas so klar. Ich hab’ das Fundament nicht gut bewacht, und dieses Schweigen bricht in mir die Nacht. Refrain Ich bin der Architekt von diesem Scherbenmeer, ich sammle Trümmer auf und mein Herz wird schwer. Ein Mosaik aus Schmerz und verlor’ner Zeit, jeder Splitter brennt und ruft nach Ewigkeit. Ich wollte bauen, doch ich riss es nieder, die alten Fehler holen mich jetzt wieder. Aus den Ruinen such’ ich das, was bleibt, während der Wind die Asche weit vertreibt. Strophe 2 Die Handvoll Sand zerrinnt in meiner Hand, ich zog die Grenze und verließ das Land. Manchmal zerstört man, was man tief vermisst, weil man im Stolz die Wahrheit ganz vergisst. Kein Fundament hält einer Lüge stand, ich schrieb die Pläne mit verzagter Hand. Jetzt sitz’ ich hier auf meinem eig’nen Thron aus Staub und Stein – der Einsamkeit Lohn. Refrain Ich bin der Architekt von diesem Scherbenmeer, ich sammle Trümmer auf und mein Herz wird schwer. Ein Mosaik aus Schmerz und verlor’ner Zeit, jeder Splitter brennt und ruft nach Ewigkeit. Ich wollte bauen, doch ich riss es nieder, die alten Fehler holen mich jetzt wieder. Aus den Ruinen such’ ich das, was bleibt, während der Wind die Asche weit vertreibt. Bridge Man kann den Einsturz nicht mehr rückgängig machen, hört in den Trümmern noch das Echo lachen. Doch jeder Schnitt an einer scharfen Kante zeigt, dass tief in mir der Wille nicht erweicht. Ich lerne neu, wie man von vorne baut, wenn man dem eig’nen Plan nicht mehr vertraut. Refrain Ich bin der Architekt von diesem Scherbenmeer, ich sammle Trümmer auf und mein Herz wird schwer. Ein Mosaik aus Schmerz und verlor’ner Zeit, jeder Splitter brennt und ruft nach Ewigkeit. Ich wollte bauen, doch ich riss es nieder, die alten Fehler holen mich jetzt wieder. Aus den Ruinen such’ ich das, was bleibt, während der Wind die Asche weit vertreibt.

