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In Zukunft (kleiner Vortrag zum Thema Astronomie und Raumfahrt - 30.04.2008

In Zukunft In Zukunft, das Thema ist in, nicht nur bei denen die in der Zukunft den Weltraum als Neue Welt erobern wollen und heute die geistige Forderung als Voraussetzung, als gewisse Utopie dazu basteln. Die Zukunft wird heute auch bezüglich der irdischen Leiber bedacht. Oder denkt man hier nicht nach Kurzweil? Sie kennen doch den Herrn aus Amerika, der das Ewige Leben mittels Technik erfinden möchte. Das Thema Zukunft hat viele Gesichter und so ganz unpassend zwischen Space und glühender Phantasie möchte ich eine Frage platzieren. „Spricht man in der Zukunft auch noch Bayerisch, oder sind wir heute schon in der Vergangenheit angelangt.“ Noch spezieller kann man auf Bayerisch einen Beitrag zur Zukunft liefern: „Ih glab scho!“ Und wer jetzt nervös hin- und herblickt und sich von der Zukunft abgehalten fühlt, der vergisst, dass die Zukunft sich um die Sprache der Herkunft scheren muss. Es gibt heute allerhand Literatur, welche uns zur Flucht aus der gegenwärtigen Welt verhelfen möchte. Sicherlich, das Wort „Utopie“ bedeutet so viel wie Niergendwo, aber der Traum vom Niergendwo wird uns so bildhaft vor Augen gestellt, dass der Griff nach der Neuen Welt nur als Frage der Zeit erscheint. Hier ein utopisches Ziel eines bayerischen Visionärs seiner Zeit, dessen Aussagen auch viel über Zukünftiges zu denken geben. „Da tauchan d`Leute in die tiefsten Ozeane heut könnt ma song in die Unendlichkeit des Raumes, aber a Mittel gega Schnupfn gibt`s bis heut ned.“ Da hat der Valentin bis heute Recht behalten und meine Oma ergänzte, „A behandelter Schnupfn dauert zwoa Wocha und a unbehandelter vierzehn Tag.“ Sag mir wieviel Sternlein stehen…, das ist auch eine unbeantwortbare Frage, die selbst Abraham von Gott als Frage oder Behauptung in Bezug auf seine Nachkommen und deren unzählbare Menge als Zukunftsprognose erhielt. Für die Zukunft fehlen uns die verlässlichen Zahlen, gerade deswegen braucht`s eine gute Portion Phantasie, was ja nicht von Nachteil für die Menschheit ist. Es fällt mir das positive Nebenbei der Raumfahrt ein, was wäre die Welt ohne Teflon, jawohl ohne Teflon-Pfannen? Da sieht man mal wieder wie banal man an der Zukunft teilhaben kann und wenn in der Zukunft Essen und Trinken keine Rolle mehr spielen sollten, dann bleibe ich lieber in der Gegenwart. Ich glaub`s ja nicht. Wir werden noch viel hören von der Astronautennahrung und der zu Anfang erwähnte Ray Kurzweil meint ja nicht umsonst, durch Nanotechnik und speziell destillierte Nahrung a bisserl ewiger zu leben. Darauf wird der Raumfahrer der Zukunft gewiss zurückgreifen, denn im Orbit wird`s halt keinen frischen Schweinsbraten oder Spargel mit Schinken, Weißbier, Wein oder an frischen Apfel der Unschuld geben. Ham jetzt die Amis am Mond ihre Fahne noch stecken, schaun die da ab und zu vorbei? Der Mond soll doch so ein Zwischenbahnhof werden und Raumfahrt für den Kleinen Mann und die nicht minder millionenschwere Kleine Frau soll ja auch in Zukunft zur Tagesordnung gehören. Da sehen wir, der Raumflug wird bald so sein wie der Urlaub auf Hawaii, ich wollte gerade sagen im tiefsten Ozean, aber da bin ich zu verschnupft und vierzehn Tage Dunkelheit, ich woaß ned, do dat ich lieber moi nach Cape Canaveral fahrn und würde mit Faszination den Start einer Rakete bewundern. Ich hob ma immer scho denkt, Hund sand`s scho, wos der menschliche Verstand doch ois zustande bringt. Aber in meiner geistigen Hinterhand ist immer der Gedanke, Gott sei Dank dass ich no a Zeiterl vor der Ewigkeit auf dera Welt leben muass. Und ganz im Sinne des Themas „Zukunft, Weltraum, Phantasie, Science Fiction“ war ich immer fasziniert von der Fernsehserie Raumschiff Enterprice. „Oiso Scottie, beam mi weg von do, am besten do hi, wo ih glei a Weißbier genießen ko und wos Interessantes z`hörn kriag“.