
[Intro – ruhig, leer] Das Brett ist leer… Die Figuren gefallen… (Pause) Nur Staub bleibt zurück --- [Strophe 1] Die Partie ist vorbei, doch keiner hat gewonnen Zu viele Züge gemacht, ohne je etwas bekommen Was sie versprachen – ein Ziel, einen Sinn Doch jeder Schritt führte tiefer hinein Der König liegt schief, der Turm ist zerbrochen Die Läufer verstummt, ihre Wege gebrochen Du stehst noch da, zwischen Schwarz und Weiß Und fragst dich leise, was Wahrheit noch heißt --- [Pre-Chorus] Kein Zug mehr übrig Kein Plan mehr klar Nur du auf dem Feld So wie du warst --- [Refrain] Zwischen Staub und Glaube stehst du allein Kein König mehr oben kein göttlicher Schein Zwischen Staub und Glaube bleibt nur dein Blick auf das leere Brett und dein nächster Schritt --- [Strophe 2] Du warst nur ein Bauer, so klein und so still Hast gezogen nach vorn, weil man es so will Doch jetzt, wo alles in Trümmern zerfällt Merkst du – du warst nie nur Teil dieser Welt Kein Spieler mehr da, der dich lenkt oder zwingt Kein Schatten, der über dein Leben mehr bringt Was bleibt, ist der Moment, kalt und doch klar: Dass jede Entscheidung schon immer deine war --- [Pre-Chorus] Kein Gegner mehr kein letzter Zug Nur du entscheidest, was jetzt noch zählt --- [Refrain – größer] Zwischen Staub und Glaube fällt jede Figur Doch das, was du bist, bleibt einzig nur Zwischen Staub und Glaube wird alles still Und du setzt den Zug, weil du es so willst --- [Bridge – offen gehalten] (leise) Kein Schachmatt… kein Gewinner… (Pause) Nur Stille… und ein neuer Anfang --- [Final Refrain – bewusst NICHT final] Zwischen Staub und Glaube hebst du dich an Kein König bestimmt dich, kein fremder Plan Zwischen Staub und Glaube siehst du es klar: Du bist nicht die Figur… (Pause) doch auch noch nicht frei --- [Outro – Übergang!] Das Brett bleibt… (Pause) Und irgendwo… (Pause) beginnt etwas Neues

