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Duat ma ned Leid - 15.04.2002

Duat ma ned Leid S`duat ma ned Leid und wenn des Leid am laufenden Band wie ein Preis serviert wird, ko`s doch ned Leid doa, wenn es dann so kommt und das Leid einen beugt. Vorbeugen ist die Mahnung und wer nicht hören will, muss eben fühlen, fühlen bis tief in die Seele hinein. S`duat ma ned Leid, s`Leid is zumutbar, weil der Mut der dem Leid gehörig, ja hörig zusprach, darf niemals gestreichelt werden. Der Trostpreis des am laufenden Bandes fabrizierten Leides ist ein kurzes Aufflackern von einem Gefühl, das sich Glück nennen kann und doch nur noch fester an das Leid bindet. Duat ma gar ned Leid, das Übel beim Namen zu nennen, es ist das stete unruhige Übel, das sich im Herzen der Menschen austobt und uns das machen lässt, was wir doch gar nicht immer tun wollen. Es ist das was uns angeboren in den Gliedern steckt. Leid mit den Menschen hab ich sehr viel, das nennt sich Mitleid, weil das selbe Übel in den Knochen steckt und ohne Versuchung könnte man schnell vergessen, kein Mensch ist ein Herausgehobener. Duad ma ned Leid, der größte Krieg findet unbarmherzig und ursächlich im fleischernen Herzen statt. Es ist ein Leid, warum wir im Herzen am laufenden Band auf der Verliererseite stehen, ja wir müssten nicht einmal kämpfen, denn der größte Krieg in unserem Leben ist bereits zu unseren Gunsten entschieden. Duat ma ned Leid, wer ned wui hod wohl scho und ih möcht bis zum Lebensende Jesus mein innigstes Vertrauen schenken. Wie könnte ich sonst im Kampf meines Lebens bestehen? Danke, Jesus hat sich meiner erbarmt.