
„Die letzten Zelte / The Last Tents“ (Deutsch / Englisch / Lakota‑Einwürfe) 80 BPM – staubig, leer, hoffnungslos Strophe I – Die Prärie schweigt (Deutsch) Die Prärie ist still, zu still. Kein Hufschlag, kein Atem, nur Wind, der nichts mehr findet, wo er hängen bleiben kann. Die Zelte stehen noch, aber niemand kehrt zurück. Nur Schatten, die wissen, dass sie allein sind. Englischer Ruf – gebrochen, müde “We were here… but the land forgot our names.” Wir waren hier… aber das Land vergaß unsere Namen. Refrain – Die Bisons (Deutsch / Lakota) Die Bisons liegen im Staub, wie Berge, die niemand mehr braucht. Tatanka… hečhél oyáte kiŋ waŋíčhiyA. Bison… so stirbt ein Volk mit ihnen. Kein Donner mehr. Kein Stampfen. Nur Stille, die weh tut. Strophe II – Die Reservation (Deutsch) Die Straßen sind lang, aber führen nirgendwo hin. Die Häuser stehen, aber niemand lebt darin. Kinder spielen im Sand, doch ihre Augen kennen die Zukunft nicht. Manchmal lacht einer, zu laut, zu kurz, als würde er sich selbst nicht glauben. Englischer Ruf – hoffnungslos “This isn’t home… it’s what was left.” Das ist kein Zuhause… es ist das, was übrig blieb. Refrain – Die letzten Zelte (Deutsch / Lakota) Die letzten Zelte halten den Wind nicht mehr auf. Die letzten Feuer wärmen niemanden. Oyáte… čháŋté šičA. Das Volk… hat ein gebrochenes Herz. Und die Prärie schaut weg. Outro – Der Staub (Deutsch / Englisch) Der Staub trägt Geschichten, aber niemand hört zu. Der Himmel ist weit, aber niemand sieht hin. “We remain… but hope does not.” Wir bleiben… aber die Hoffnung nicht.

