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Mensch sein zwischen Himmel und Hölle - 11.09.2007

Mensch sein zwischen Himmel und Hölle Mensch sein ist auf Erden immer eine Spur unvollkommen zu sein. Vollkommen im Blick auf das Ziel ist das Menschsein in aller Schwachheit auf dem Weg zur Erlösung, Erlösung ins volkommene Menschsein. Vollkommen ist nicht das aufgelöste Menschsein, auch nicht das schwächlich ewig fortgesetzte, es ist mehr Menschsein als wir je erahnen können. Weil es so ist liegt alles bei dem der Erlösung erwirkt hat und zugleich das vollkommene Menschsein gezeigt hat, Jesus Christus. Himmel ist kein diffuser Ort, irgendwo, in dem alles in aufgelösten Spähren irgenwie stattfindet. Ebenso die Hölle, das Gegenstück zum Himmel, könnte simpel gesagt als die vollkommene Entmenschlichung auf ewig bezeichnet werden, also das Ich ohne Reflektion, das Ich in sich allein ohne Gegenüber in Gott, das ja immer von Gott gelöst Mensch sein wollte und so nie am Menschsein im Bilde Gottes teilhaben wollte. Mensch sein im Jetzt und Heute schreibt fest das Bild für die Ewigkeit, deswegen sagt Gott durch sein Wort „Ziehet an den neuen Menschen,“ der sich im Bild von Jesus Christus wiederfindet. Mensch sein heißt als Christ gesprochen Christus anziehen, den alten Menschen ablegen. Wie arm und verdorben sind doch alle Mühen, irgendwie den Menschen verbessern zu wollen und dabei doch immer unmenschlicher zu werden. Ein verstärktes Drehen um das eigene Ich wird die Entmenschlichung rasant vorantreiben und der phantasierte Mensch bewegt sich in der Illusion der Selbsterlösung, schlimmstenfalls droht die Auflösung in ein Nichts. Es gibt tatsächlich schon ein Stückchen Himmel und Hölle auf Erden.