
[Strophe 1] Ich wollte hinaus, wo kein Zaun mich hält, alle Wege offen, die ganze Welt. Kein Befehl im Rücken, kein fremder Plan, nur meinen eigenen Schritt, den ich gehen kann. Doch als die Türen weit offen standen, sah ich die Spuren in meinen Händen. Denn jeder Weg, den ich selber wähl’, trägt auch die Folgen, die ich nicht zähl’. [Refrain] Der Preis der Freiheit ist Verantwortung, für jeden Schritt und jeden Sprung. Für jedes Wort, das den Himmel berührt, für jede Hand, die man weiterführt. Ich trag die Last, doch sie macht mich frei, denn mein Leben ist nicht mehr geliehen dabei. Der Preis der Freiheit, ich zahl ihn gern: Ich folge nicht blind – ich wähle meinen Stern. [Strophe 2] Ich kann mich verstecken hinter dem Wind, sagen, dass andere schuld daran sind. Doch wenn ich schweige, obwohl ich es seh’, wird aus dem Wegsehen ein Teil von dem Weh. Die Freiheit trägt keinen goldenen Kranz, sie fordert Mut und manchmal Verzicht. Sie fragt nicht: „Was ist bequem für dich?“ Sie fragt nur: „Was tust du jetzt – und warum nicht?“ [Refrain] Der Preis der Freiheit ist Verantwortung, für jeden Schritt und jeden Sprung. Für jedes Wort, das den Himmel berührt, für jede Hand, die man weiterführt. Ich trag die Last, doch sie macht mich frei, denn mein Leben ist nicht mehr geliehen dabei. Der Preis der Freiheit, ich zahl ihn gern: Ich folge nicht blind – ich wähle meinen Stern. [Strophe 3] Nicht jeder Weg wird hell sein, nicht jede Wahl wird richtig sein. Doch lieber falle ich auf meinem Pfad, als dass ich nie mein eigenes Leben wag’. Und wenn ich Fehler vor mir seh’, dann lauf ich nicht mehr einfach weg. Ich heb sie auf, ich lern daraus, und trag die Wahrheit mit nach Haus. [Refrain] Der Preis der Freiheit ist Verantwortung, sie macht aus Angst Erinnerung. Aus einem Wunsch wird Wirklichkeit, aus einem Menschen Persönlichkeit. Ich trag die Last, doch sie macht mich frei, kein fremdes Urteil bestimmt, wer ich sei. Der Preis der Freiheit, ich zahl ihn gern: Ich folge nicht blind – ich wähle meinen Stern.

