
Das Rauschen wächst in meinem Geist Die Strahlen fressen die Vernunft Ein gelbes Feuer, das zerreißt Ich falle tief in diese Kluft Die Hände greifen in das Haar Doch kein Entkommen vor dem Licht Die Wahrheit war noch nie so klar Das Fieber brennt auf dem Gesicht Oh, brennend heller Götzenstern Dein tödlich strahlend Leichenlied Du reißt mir meinen tiefsten Kern Bis nichts mehr vor dem Glanz entflieht Kein sanfter Hymnus, reiner Hohn Die Symphonie aus Schmerz und Glut Ich sitze auf dem Feuerthron Und opfere mein eignes Blut Die Zeit zerfällt, der Raum zerbricht Das Auge starrt ins leere Weiß Es gibt kein Dunkel, nur noch Licht Der Kosmos schmilzt in diesem Kreis Die Schwerkraft lässt den Körper los Ein letzter Schrei im Sternenstaub Das rote Ungetüm wird groß Und macht das ganze Denken taub Ich spüre keine Hitze mehr Die Asche rieselt stumm herab Mein Inneres ist völlig leer Das Sonnenherz ist nun mein Grab Die Grenzen sind nun ausradiert Ich atme pures Plasma ein Der Wahnsinn hat mich absorbiert Um selbst das blanke Licht zu sein Nun bin ich selbst der Götzenstern Sing mein ersticktes Leichenlied Verloren ist der eigne Kern Weil alles in den Glanz entflieht Ein stummer Hymnus, reiner Hohn Verschluckt die Reste meiner Glut Ich herrsche auf dem Feuerthron Und trinke kochend heißes Blut Das Grauen singt im Sonnenwind Ein Requiem für den Verstand Wo Schatten nur noch Asche sind Verbrannt ist längst das eigne Land Setz Kurs genau ins Sonnenherz Dort endet jede Menschlichkeit Ein letzter Akt aus Licht und Schmerz Gefangen in der Ewigkeit

