
[Intro] Pou. Ein kleiner Schnabel im großen Feld. [Verse 1] Mein Herz, die Form hat sich verdreht, bevor sie rund im Zimmer steht. Ein alter Faden zieht durchs Holz, der Wurm bleibt krumm und trotzdem stolz. Re — wieder, zurück, noch neu, vorm — Vorform, weich und treu. Reform — ein Umbau ohne Plan, der Boden fängt zu erinnern an. [Chorus] Revormation, die Erde denkt in Schlangenlinien. Revormation, kein Nagel trifft, wir lassen ziehen. Ein Vogel kommt und frisst die Worms, Entwarnung für die schweren Forms. Das Feld wird nicht kleiner, nur weit: Ein bisschen Lachen trägt die Zeit. [Verse 2] Birth wird bird und bird wird Bart, ein Wort macht plötzlich einen Start. Doch bevor der Witz die Bühne nimmt, winkt der Bruder, bis er stimmt. Kein Donner über deiner Tür, kein Hammer fällt vom Himmel hier. Nur unten vibriert die dunkle Welt, ein dumpfer Schlag unter dem Zelt. [Chorus] Revormation, die Erde denkt in Schlangenlinien. Revormation, kein Nagel trifft, wir lassen ziehen. Ein Vogel kommt und frisst die Worms, Entwarnung für die schweren Forms. Das Feld wird nicht kleiner, nur weit: Ein bisschen Lachen trägt die Zeit. [Bridge] Letztes Jahr ging Licht aus durch den Sturm, Nachbarstimme, Frage, kurzer Schwung. Dieses Jahr geht Licht aus, weil wir wählen: Lasst den Himmel seine Dunkelheit erzählen. Nicht Ausfall — Öffnung. Nicht Ende — Atem. Nicht Knall — Erinnerung, die unter unseren Füßen arbeitet. [Final Chorus] Revormation, die Form erinnert ihren Wurm. Revormation, kein Himmel braucht dafür den Sturm. Ein Vogel pickt den Kummer klein, dann darf die Nacht wieder größer sein. Wir treffen den Nagel auf den Kopf, doch nageln tun wir nicht. Wir lassen ihn dort lachen, wo die Erde leise spricht. [Outro] Pou. Das Licht geht aus. Der Himmel passt hinein.

