
[Strophe 1] Die Sonne versinkt in blutigem Rot, über dem Land liegt der Geruch von Tod. Am Telegraphenmast, im tiefen Grau, sitzt der einbeinige Soldat in zerschlissenem Blau. Er sucht hier im Schatten ein wenig Rast, die Krücke lehnt einsam am hölzernen Mast. Er blickt die Straße weit entlang, schaut zum Horizont und sieht: Sechs Silhouetten im fahlen Licht, sie kommen schnell in Sicht. Es dringt kein Grollen ins Ohr hinein, kein Hufschlag auf hartem Wüstenstein. sie nähern sich geschwind, getragen von Staub und vom heulenden Wind [[Strophe 2] Sie reiten lautlos am Krüppel vorbei, es ist, als reite der Tod herbei. Über ihm zittert der Steckbrief im Wind, Vom Regen verwaschen, vom Alter zerfressen, die Welt hat die Namen der Sechs längst vergessen. doch er weiß noch genau, wer die Reiter sind Er hält den Atem an, die Zeit bleibt stehn, er muss in die toten Augen sehn. Er schaut auf die Reiter, das Herz wird ihm schwer, denn es sind keine Menschen mehr. [Refrain] Es ist des Totengräbers Bande, sie kennen kein Grab und kein Gesetz. Sie kommen zu sechst, doch sie reiten und schießen wie sechzig! Das Blut ihrer Opfer tränkt die Blumen im Sande, es ist des Totengräbers Bande [Strophe 3] Der Erste reitet stumm voran, ein bleicher, fast durchsicht’ger Mann. Die Brille spiegelt das Dunkel der Nacht, das Feuer der Rache ist in ihm entfacht Sein schwarzer Anzug, zerlumpt und alt, die Haut an den Knochen ist weiß und kalt. Er ist der Hirte, der die Wölfe führt, der jeden mit seinem Schatten berührt. [Strophe 4] Hermanns Stirn klafft offen, man sieht hinein, die Kugel drang tief in den Schädel ein. el bwii-tre starrt mit leeren Augen herab, sein Gesicht ist die Maske direkt aus dem Grab. Jack reitet mit schiefem, gebrochenem Genick, in seinen Augen glänzt kein funkelnder Trick. Reverend Bone hält den Rosenkranz fest, der wie eine Schlinge ihn niemals verlässt. Zuletzt el bju-doh, in Fetzen von Samt, für immer zu gehorsam verdammt. [Refrain] Es ist des Totengräbers Bande, sie kennen kein Grab und kein Gesetz. Sie kommen zu sechst, doch sie reiten und schießen wie sechzig! Das Blut ihrer Opfer tränkt die Blumen im Sande, es ist des Totengräbers Bande [Strophe 5] Die Bande zieht weiter, ein eisiger Hauch, sie lösen sich auf wie sterbender Rauch. Sie reiten nach Sen-ten-za, wo das Unheil begann, die Stadt zieht den Hass des Totengräbers an. Sie tauchen ins Dunkel der finsteren Nacht, das Werk des Bösen wird heute vollbracht. Der Wind reißt den Steckbrief vom Nagel ab, er fällt vor dem Soldaten in den Staub herab. Er blickt auf das Blatt, das im Sande liegt, während der Tod nach Sen-ten-za zieht. [Refrain] Es ist des Totengräbers Bande, sie kennen kein Grab und kein Gesetz. Sie kommen zu sechst, doch sie reiten und schießen wie sechzig! Das Blut ihrer Opfer tränkt die Blumen im Sande, es ist des Totengräbers Bande [Refrain] Es ist des Totengräbers Bande, sie kennen kein Grab und kein Gesetz. Sie kommen zu sechst, doch sie reiten und schießen wie sechzig! Das Blut ihrer Opfer tränkt die Blumen im Sande, es ist des Totengräbers Bande [Outro] Es ist des Totengräbers Bande! Sie sind zurück! Ja, sie sind zurück

