
Gott gleichgültig? Gott ist gleichgültig. Nein, nicht Gott, seine Geschöpfe haben das Motto „Gleichgültig“ sich übergestriffen. Gott ist nicht gleichgültig, so wie nichts gleichgültig ist was den Unterschied ausmacht. Schrecklich ist`s, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen. Fallen über die Gleichgültigkeit, die sich anmaßt, Gott mit Religionen, anstatt in seinem Sohn begegnen zu wollen. Das ist schon ein Schritt zu weit gedacht und multireligiös zu ausschließlich gesprochen. Gott ist zuletzt seinem Sohn gegenüber gleichgültig und da liegt der Schlüssel zum Wohl und Wehe der ganzen Schöpfung, genau da lebt sich der gleichgültige Mensch, wir eben, aus. Warum klagt der Mensch eine anonyme Größe Gott an, warum, wenn er doch einen Gleichgültigkeitskrieg führt und sich gegen eines mit Händen, Füßen und Verstand wehrt, Gott in seinem Sohn zu begegnen? So beginnt Gott mit der Melodie des Krieges, lässt erklingen das Lied der bebenden Steine, lässt Krankheit und Seuchen den Lauf. Darum, weil sie nicht Buße taten. Sie wollen Gott nicht begegnen, wie Gott es will. Es geschehe unser Wille, aber eben nicht von Gott aus, wie im Himmel so auf Erden. Warum sollte Gott so tun als sei alles in Ordnung? Seine Ordnung wird gleichgültig auf den Kopf gestellt, seine Objekte werden zu reiner Lustbefriedigung herabdegradiert, seine Schöpfung wird zum bloßen Materialhaufen abgestempelt, der sich selbst entwickelt hat. Warum ist Gott noch so gnädig? Warum lässt er bei uns noch so viel zu, jenes was wir noch loben, unsere Kindermorde, unsere sexuelle Perversion, unsere Werteverschiebung? Unsere Gleichgültigkeit schreit zum Himmel. Oh Jesus, deine Antwort ist dem Weisen Rat und das schon vor der Not.

