
[Verse 1] Tau hängt schwer im Gras, mein Atem noch ein Hauch von Nacht. Ein Pfad aus weichem Moos führt mich leise in deine Welt, die grad erwacht. Zwischen Stämmen fließt das erste goldene Licht. Ein Käfer kreuzt den Weg, als wollt er sagen: „Beeil dich nicht.“ [Chorus] Frühlingsmorgen im Wald – alles atmet, alles wacht. Ich verlier meine Zeit und find mich wieder in deiner Pracht. Frühlingsmorgen im Wald – mein Herz geht barfuß, ganz entspannt. Jeder Schritt ein neues Bild, jeder Blick ein Neuanfang. [Verse 2] Vögel stimmen schiefe Chöre an auf den zarten Ästen dort. Ein Reh bleibt einen Atemzug lang stehen und gleitet still im Schatten fort. Der Boden riecht nach Regen, nach Versprechen, die noch niemand kennt. Ich heb mir aus dem Schweigen Mut, der unter Blättern leise ruht. [Chorus] Frühlingsmorgen im Wald – alles atmet, alles wacht. Ich verlier meine Zeit und find mich wieder in deiner Pracht. Frühlingsmorgen im Wald – mein Herz geht barfuß, ganz entspannt. Jeder Schritt ein neues Bild, jeder Blick ein Neuanfang. [Bridge] Ich bleib steh’n, wenn die Sonne sich im Geäst verfangen will. Und die Stunden leise schwinden, wie der Staub im Morgenwind so still. [final Chorus] Frühlingsmorgen im Wald – alles atmet, alles lacht. Ich verlier meine Angst, lass sie liegen bei dir, ganz sacht. Frühlingsmorgen im Wald – trag mich tiefer, Stück für Stück, bis ich heim geh in die Stadt und ein grüner Zweig kommt mit.

