Strophe 1 Wenn alle schlafen, still und sacht, Erwacht er heimlich in der Nacht. Die Öfen glühen, Mehl wird Licht, Ein Funkeln tanzt in seinem Gesicht. Strophe 2 Er wirbelt Teig wie Sternenstaub, Der Duft steigt auf, so warm und taub. Er tanzt im hellen Mondenschein, Als wär die Backstube sein Reim. Refrain O Bäcker, Meister dieser Zeit, Dein Werk ist süß und voller Freud. Du hauchst den Schnecken still Magie, Sie glänzen hell wie Poesie. Strophe 3 Der Zimt fliegt leis durch Raum und Traum, Die Backstube wird Weltenraum. Er dreht sich leicht, die Schürze fliegt, Ein Tanz, der sich im Dampf wiegt. Bridge Ein Tanz aus Liebe, Nacht und Glanz, Ein wirbelnder, geheimer Tanz. Kein König, Ritter, keine Fee Backt so wie er im Mondenweh. O Bäcker, Licht im Dunkelton, Dein Werk bleibt ewig – Duft und Lohn. Die Schnecken glühen, zart und rund, Ein Traum, gebacken, Herz und Mund... „…er tanzt im Mondlicht… ganz allein…“ „…er tanzt im Mondlicht… ganz allein…“ „…er tanzt im Mondlicht… ganz allein…“ „…er tanzt im Mondlicht… ganz allein…“ „…er tanzt im Mondlicht… ganz allein…“ „…er tanzt im Mondlicht… ganz allein…“ (fade out)