Ich hab dich drüben schon gesehen, du tust nur so, als wär da nichts. Redest weiter mit den andern, doch besonders gut gelingt das nicht. Ich kenn das Spielchen ziemlich gut, erst wegseh'n, dann noch einmal schauen. Beim ersten Mal war's vielleicht Zufall. Beim fünften glaub ich dir das kaum. Du könntest einfach rüberkommen. Sind vielleicht zehn Schritte. Höchstens zwölf. Du schaust schon wieder rüber, komm, mach's nicht so kompliziert. Du schaust schon wieder rüber ich hab's längst kapiert. Du schaust schon wieder rüber, und diesmal schau ich nicht mehr weg. Wenn du wissen willst, wie ich so bin, dann komm her und find es raus. Jetzt stehst du plötzlich neben mir, viel mutiger als eben noch. Du sagst etwas von guter Musik. Als Einstieg geht das grade so. Beim Tanzen bist du etwas steif, doch dafür kannst du drüber lachen. Du fragst, ob ich noch einmal will. Ich lass dich kurz ein bisschen warten. Du hast doch vorher dauernd geschaut. Jetzt wirst du plötzlich nervös? Interessant. Du schaust schon wieder rüber, obwohl du neben mir schon stehst. Du schaust schon wieder rüber als ob du gleich wieder gehst. Du schaust schon wieder rüber. Na los, jetzt frag mich endlich mal. Wenn du wissen willst, ob ich noch bleibe, frag nicht dreimal. Frag mich einmal. Du bist nicht mein üblicher Typ. Hab ich zumindest immer behauptet. Vielleicht sollte ich meine Regeln gelegentlich überprüfen. Denn schlecht ist das hier nicht. Gar nicht schlecht. Du schaust schon wieder rüber, und inzwischen weiß ich auch warum. Du schaust schon wieder rüber ich nehm's dir nicht mehr übel. Du schaust schon wieder rüber, also komm ein Stück zu mir. Das nächste Lied beginnt gerade. Und diesmal tanzen wir. Du schaust schon wieder rüber. Na komm. Ich seh dich doch.


