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Flucht nach vorn (Authentic Version)

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[Intro] [Spoken over Intro] Ich hab nie stillsitzen können. Stillstand war für mich wie Sterben. [Verse 1] Die Schule, die Lehre, die Erwartungen. Alles war zu eng. Ich hab mich gefühlt, als würde mir die Luft abgeschnürt. Also hab ich mir ein Ventil gesucht. Nicht reden. Sondern fahr'n. [Pre-Chorus] Helm auf. Visier runter. Und dann nur noch dieses Geräusch. Wenn der Motor schreit und die Welt verstummt. Das war der einzige Moment, in dem mein Kopf Ruhe gab. [Chorus] Ich bin nicht gefahr'n, um anzukommen. Ich bin gefahr'n, um wegzukommen. Vor den Fragen. Vor der Stille in meinem Zimmer. Vor dem Gefühl, dass ich nirgends reinpasse. Asphalt war einfacher als Menschen. Geschwindigkeit war einfacher als Gefühle. [Verse 2] Ich hab Grenzen gesucht. Und ich hab sie gefunden. Jede Kurve am Limit. Jedes Überholmanöver ein kleines "F*** dich" an die Angst. Die Leute haben gesagt: "Der bringt sich noch um." Vielleicht war das der Plan. Vielleicht wollte ich nur wissen, ob ich überhaupt lebe. [Guitar Solo] [Bridge] [Music breaks down to bass] Es ist komisch. Du kannst 200 fahren. Aber die Leere auf dem Rücksitz... Die ist genauso schnell. Sie steigt nie ab. [Chorus] Ich bin nicht gefahren, um anzukommen. Ich bin gefahren, um wegzukommen. Vor den Fragen. Vor mir selbst. Asphalt war einfacher als Menschen. Aber er gibt keine Antworten. [Outro] Ich hab Kilometer gefressen. Jahrelang. Bis ich gemerkt habe: [Spocken Words] Weglaufen funktioniert nicht... Man nimmt sich immer selbst mit. [End]