
▌│█║▌║▌║ 𝙇𝙮𝙧𝙞𝙘𝙨 𝙗𝙮 𝙏𝙧𝙞𝙥𝙎 ║▌║▌║█│▌ [Verse 1] Ich bin jemand, der seine Emotionen nicht gern zeigt. In meinem Gesicht steht Neutralität geschrieben. Ich bin jemand, der bevorzugt, umgeben von Leere verweilt. Es ist mir peinlich zuzugeben, dass mich die Gedanken über diesen Gedanken lähmen. Mein Unterbewusstsein ist damit beschäftigt, sich gegen all die Emotionen zu wehren. Oft fühlt es sich an, als würde der Teufel in mir verkehren. mich damit zu beschäftigen, würde eh nichts bringen. Denn heute bin ich ich und morgen wieder jemand anderes. [Verse 2] In meinem Zimmer fühl ich mich heimisch. Verlass ich es, verlier ich mich, ganz leise und heimlich. Mir ein Lächeln aufzuzwingen finde ich ziemlich peinlich. Also setz ich mich zur Wehr, doch mein Protest ist ziemlich kleinlich. (Feigling) Ich setze keine Masken auf, über den Punkt, an dem ich diese Dinger brauch, bin ich schon lang hinaus, gibt nix zu verstecken, wo schon lange nichts mehr ist. Ich bin der Typ, der sich an seinen Selbstzweifeln misst. (trist) Frag mich, komm ich hier nur wieder raus, im Badezimmer kassiert der Spiegel meine Faust und mein Spiegelbild klatscht Applaus, ich lach mich aus. [Bridge] Eckstein, Eckstein, meine Psyche muss defekt sein. Bin ich wirklich echt? Von dem Gedanken wird mir schlecht. [Chorus] Meine Emotionen sind mein Spiegelbild. Muss mich selbst belügen, wenn ich mich sehen will. Durch diese Texte lerne ich mein Bewusstsein zu lesen. Mein Geist und mein Wesen, geformt durch mentale Fruchtbarkeit. Meine Art zu leben ist die Lustlosigkeit. [Verse 3] Ich bin wieder viel zu lange wach, meine Gedanken spielen Schach. Hab wieder die ganze Nacht, vergraben in mir selbst verbracht. Ich zerdenk mich bis es kracht. Grüße an mich selbst, du bist wie immer viel zu schwach... Ich präsentier in voller Pracht, alles was mich ausmacht. Nach jedem Text denk ich mir nur, ich habs geschafft, mich besser zu verstehen, diese Zeilen mit neuen Zweifeln zu versehen. Ich muss leider gestehen, desto mehr ich schreibe, kann ich mein Selbst weiter fortgleiten sehen. Depressive Störung und soziale Phobie sind der Grund, dass ich noch schreibe, fühl mich so leer wie noch nie! Da gibt es nichts zu heilen, doch diese Songs sind Medizin und zum Schlafen brauch ich Pillen, ich scheiß auf deine Homöopathie. [Verse 4] Ich sehe Muster in diesen Texten, mein Bewusstsein fragt sich, ob ich echt bin. Schnell muss ich diese Gedanken vertexten, bevor sie als Kopfschmerzen ächzen. Nach jedem Song will ich nach Aufmerksamkeit lechzen, um mir zu beweisen, dass ich in einer Sache echt bin. (texten) Bin dabei, mir einen mentalen Knoten aus meinen Selbstzweifeln zu flechten. Philosophisch schreie ich mich frei, befreie meinen Geist. Textlich jag ich dieses High von geistiger Klarheit, verfolgt von mentalem Verschleiß. Mein Leben bedeutet mir nen Scheiß, ich bin geplagt von Widersprüchlichkeit. (nice) [Bridge] Eckstein, Eckstein, ich schrei in diesen Text rein. Ich suche mein Gesicht, doch es muss wohl gut versteckt sein. [Chorus] Meine Emotionen sind mein Spiegelbild. Muss mich selbst belügen, wenn ich mich sehen will. Durch diese Texte lerne ich mein Bewusstsein zu lesen. Mein Geist und mein Wesen, geformt durch mentale Fruchtbarkeit. Meine Art zu leben ist die Lustlosigkeit.

