Strophe 1) Die Maske sitzt, das Lächeln glänzt wie Glas, ich spiele mit, im ewig gleichen Maß. Doch unter dieser Haut, da zieht es sich zusammen, ein dunkler Ort, die Wut in den Flammen. Alle wollen, dass ich funktioniere, dass ich mich im Strom der Anpassung verliere. (Refrain) Es ist ein Seiltanz, der den Atem raubt, wer fragt schon, was die Seele wirklich glaubt? "Bleib brav", so der Befehl, der mich regiert, während mein Inneres im Stillen kapituliert. Es brennt, es schreit, doch ich sage nichts, gefangen im Schein des falschen Lichts. (Strophe 2) Es ist kein Ventil für die Kraft, die mich quält, der gerade Weg ist der, der mich stählt. Jeder Schritt ein Risiko, der Absturz nah, doch niemand sieht, wie es wirklich geschah. Die Anständigkeit – sie wiegt tonnenschwer, macht mich müde, macht mich innerlich leer. (Bridge) Hinter der Stirn tobt der Sturm, den keiner kennt, während der Alltag meine Reserven verbrennt. Einmal kurz ausbrechen, das wäre der Plan, doch ich halte mich fest, im stummen Wahn. (Outro) Ich bin noch hier. Doch wie lange noch? Nur der Schein. Nur der Schein.


