
8. Spielmann (Musical)
Hört ihr das Klingen im tiefen Wald? Ein Lied so sanft, ein Zauber so alt. Ein Spielmann wandert, wundersam— mit einem Lächeln, niemand weiß, woher es kam. Ich streich’ die Saiten leis’ und sacht, sie wecken Träume über Nacht. Und wer mein Spiel zum ersten hört, wird wie verzaubert leicht betört. Doch heut’ im Wald—was für ein Spaß! Ein Fuchs, ein Wolf, ein Has’ im Gras. Sie hör’n mein Lied und taumeln sacht, als hätt’ Musik sie weich gemacht. Kommt her, kommt näher, folgt dem Ton— denn jeder Takt hat seinen Lohn. Ein kleines Spiel, ein sanfter Klang— und schon beginnt der Zauberfang. **Er spielt, er lacht, er zieht dich fort— ein wunderlicher Mann zu einem andren Ort! Die Melodie wie ein fliegender Traum, sie trägt dich weit durch den Waldessaum! Oh, folge dem Klang, der dich sanft verführt— der wunderliche Spielmann, der Herzen berührt!** **FUCHS:** Ich der Fuchs schwör, ich wollt’ nur Beeren seh’n! Doch seine Töne—konnt’ nicht widersteh’n! **WOLF:** Ich bin der Wolf gefährlich und groß— doch seine Geige macht mich… famos? **HASE:** Mein Herz schlägt schnell, ich wollt’ nur flieh’n— doch seine Musik ließ mich und meine Ohrrn steh’n! Verzaubert sind wir, ganz benommen— wo ist nur unser Wille hingekommen? Ich spiel’ für alle, groß und klein— doch keiner muss gefangen sein. Ein Klang, ein Schritt, ein Wirbelmeer— die Welt der Töne lockt so sehr! Ich lock’ euch nicht, um euch zu halten— mein Ziel ist Licht, das wir entfalten. Wir dachten erst, du führst uns irr— doch dein Gesang bringt Mut in uns hier. **Er spielt, er lacht, er führt uns fort— ein wunderlicher Mann am magischen Ort! Die Melodie steigt wie Wind empor, trägt unser Herz wie ein funkelndes Chor! Oh, folge dem Lied, das die Seele berührt— der wunderliche Spielmann— der Wunder verführt!**
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