
PSALM 102 – MEIN HERZ VERDORRT WIE GRAS (Anatolian Dark Noir – 60 BPM, trocken, heiß, staubig, mit anatolischen Tremolos) [Verse 1] Herr… hör mein Gebet, auch wenn meine Stimme nur noch ein Hauch ist. Meine Tage vergehen wie Rauch im Wind, meine Knochen brennen wie glühende Kohlen. Ich sitze allein in einem Haus aus Staub, und mein Herz trocknet aus wie Gras in der Sonne. [Pre‑Chorus – geflüstert] Ich verdorre… langsam… leise… unsichtbar. [Chorus] Mein Herz verdorrt wie Gras, mein Atem ist heiß wie Wüstenwind. Ich vergesse zu essen, ich vergesse zu schlafen, ich vergesse mich selbst. Mein Herz verdorrt wie Gras – und niemand sieht, wie es bricht. [Verse 2] Ich bin wie ein Vogel auf einem Dach, allein, wach, zitternd im Wind. Meine Feinde flüstern, meine Freunde schweigen, und ich gehe durch Tage, die sich anfühlen wie leere Straßen in einer toten Stadt. Ich bin ein Schatten meiner selbst. [Pre‑Chorus – gesprochen, brüchig] Ich weiß nicht mehr, wie Hoffnung schmeckt. [Chorus] Mein Herz verdorrt wie Gras, mein Leben schrumpft zu einem dünnen Faden. Ich liege im Staub und höre mein Blut wie ein leises Klopfen unter trockener Haut. Mein Herz verdorrt wie Gras – und ich kann es nicht halten. [Bridge – heiß, flirrend, wie ein Fiebertraum] Meine Tage sind kurz, meine Nächte sind lang. Ich rede mit Wänden, die nicht antworten. Ich suche nach Wasser, doch finde nur Sand. Ich suche nach dir, doch finde nur Stille. [Verse 3] Ich bin müde von der Hitze in mir. Müde von der Leere. Müde vom Warten auf Regen, der nicht kommt. Ich hebe meine Augen in den Himmel – und er ist weit, so weit, dass ich mich verliere. [Final Chorus / Outro] Mein Herz verdorrt wie Gras, mein Leben brennt wie ein letzter Funke im Wind. Doch selbst im Staub spreche ich deinen Namen, leise, schwach, aber echt. Mein Herz verdorrt wie Gras – doch es schlägt noch. (Ein trockener Wind‑Sound. Ein tiefer Drone wie Hitze über Sand. Dann Stille.)

