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Das Versprechen bleibt

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V6

Intro Unten angekommen. Druck auf der Brust. Licht dünn wie Papier. Die dunklen Tage kommen nah, setzen sich still in die Ecke. Was dich hält, kennt deinen Namen. Ein Atemzug. Ein Schritt. Weiter. Verse 1 Sie ziehen das Sonnenlicht aus den Flurfenstern, und ich bleib stehen wie festgenagelt, weil die Schatten mich schon kennen. Eine tiefe Einsamkeit sitzt einem im Nacken wie kalter Rauch, und mein Vertrauen lehnt sich müde dagegen. Bestimmte Schatten kennen meine Risse beim Namen und drücken genau dort, wo das alte Fundament noch hält. Sie sehen mich gerne leiden, und ich kann's nicht stoppen. Unser Grund wird wieder aufgerissen, und trotzdem stösst ein kleines helles Fenster auf – flackert kurz über dem Boden. Nur ein Atemzug, dann wieder kalt. Pre-Chorus Ich hab mir versprochen: Im lautesten Sturm mach ich die Augen nicht zu. Der Boden gab nach, doch bin nicht ins wanken gekommen, weil die Schatten mich schon kennen. Wenn der Raum sich enger zieht, halt ich die Luft an. *Leise war die Stimme. Das Versprechen bleibt.* Chorus 1 Diese Fassade auf mir, sie drückt, doch ich trag sie wie ein Messer Und ich kann nichts dagegen tun, ich will nur noch atmen! Ich seh die Kante klar, und trotzdem geh ich weiter durch, weil mein Schatten am Rand mitläuft! *Innerlich zerbrochen, doch ich steh noch aufrecht, das alte Band schnürt mir die Kehle zu, und der Abgrund zieht mich nackt hinein!* Verse 2 Die Seele ist nicht fort — sie sitzt in diesem alten Zimmer wie eine unlöschbare Erinnerung an meinen Anfang. Ich hör noch das Klackern der Heizung, und ich weiss wieder, wie ich ohne alles gestartet bin. Aber all die Räume bleiben leer und kalt, die Luft wird schwer von all dem, was ich nicht loslassen wollte. Ich geh den Weg zurück, Stein für Stein, bis an den Rand von damals, wo ich mich selbst noch hielt. Der Grund wird wieder aufgerissen, jedes Bild, was bleibt, zieht mich tiefer, dorthin, wo es einst unbesiegbar war. Ich steh am Rand und merk, wie mir die Luft zu knapp wird. Jetzt oder nie. *Dunkeltage zeigen dir nur, wie schnell aus Festhalten wieder Funktionieren wird.* Chorus 2 Diese Fassade auf mir, sie reißt auf, und ich lass sie fallen, Schicht für Schicht! Hol dir den Atem zurück, lege die Schwere und den Schmerz in das, was uns trägt, genau wie damals... Die Kante wird weich, ich stolper erst, dann geh ich durch das Dunkel durch! **Die harten Tage bleiben, doch ich trag sie nicht mehr allein.** "Auch wenn Dunkeltage wieder schwer wiegen und die leeren Räume beben" Bridge Verse **Und wir stehen auf dem Grund, der uns fängt, wenn alles bricht. Aus dem Rhythmus erwacht, Schritt für Schritt, mehr braucht es nicht.** Verse 3 Trotz des kalten Schweiss auf der Haut, mit diesem müden, engen Atem in der Brust, auch wenn das Licht so dünn wie Papier bleibt, trotz der schweren Krone aus erzwungenen Lasten. Der Grund wird wieder aufgerissen, doch da ist ein Funke im Staub aus Schutt, das uralte Leuchten, das sich nicht ersticken lässt. Baue den Schutzraum neu, aus dem Fundament heraus, die mich seit Jahren tragen. **Wo ich stehe, wird es wieder klar, Schritt für Schritt hinaus. Hinaus!** Outro *Dunkeltage sind nicht das Ende, sondern der Anfang vom Licht. Es ist ein Teil von mir, den ich jetzt tragen kann.*